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Online-Shopping

Das Netz wird immer mehr zum großen Supermarkt

Unaufhaltsamer Siegeszug des Online-Shopping: Bereits 86 Prozent aller Internetnutzer verwenden das Web für einen elektronischen Einkauf, mehr als doppelt so viele wie vor zehn Jahren.

Dies ist das Ergebnis einer Studie der Forschungsstelle für Medienwirtschaft und Kommunikations-forschung der Universität Hohenheim. "Vor allem junge Männer zwischen 20 und 29 mit gehobenem Bildungsniveau machen weit häufiger von den Verkaufsangeboten im Netz Gebrauch machen als andere", so Studienautor Michael Schenk, Professor für Kommunikationswissenschaft und Sozialforschung, gegenüber pressetext.

Bücher und CDs sind Top-Seller

"Junge Männer sind netzaffiner als Frauen, die mehr auf Kommunikation setzen und sich daher mehr in sozialen Netzwerken aufhalten", ergänzt Schenk. Deutsche User kaufen vor allem Bücher, CDs, DVDs und Eintrittskarten. Auch Flug- und Bahntickets, Hotelreservierungen, Reiseangebote und Bekleidung werden immer häufiger im Netz geordert.

Schenk kann sich durchaus vorstellen, dass man in Zukunft verstärkt auch hochwertige Güter, wie Autos, über das Internet erwirbt. "Ich habe bereits vor zehn Jahren ein Auto online gekauft", bekennt der Professor. Positiv bewertet er, dass ältere Nutzer in den letzten Jahren zusehends die Scheu gegenüber dem neuen Medium abgelegt hätten: "Senioren haben die Entdeckung gemacht, dass das Internet zahlreiche Vorteile bietet."

Regional gesehen gibt es bei den Internetusern in Deutschland Unterschiede: Ostdeutsche User liegen im Bundesvergleich hingegen weiter zurück als noch im Jahr 2005. "Dies hängt damit zusammen, dass die technische Versorgung im Osten nicht überall gewährleistet ist", so der Professor. Auch die Kosten würden ein Rolle spielen, schließlich gebe es mehr Arbeitslose im Osten als im Westen.

Web 2.0 ist für viele noch exotisch

Die Studie analysierte auch das Userverhalten im Bereich Web 2.0. und zeigt, dass für die meisten Deutschen öffentliche Blogs oder Podcastings noch sehr exotisch sind. Diese neuen Möglichkeiten des Web 2.0 werden bisher fast ausschließlich in den jungen und modernen Milieus genutzt.

"Das Interesse für nutzergenerierte Inhalte hält sich - mit Ausnahme von den sozialen Netzwerkplattformen - in Grenzen", stellt Schenk fest.

(pressetext.com)


 


 

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