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Personalverantwortliche gehen wieder auf Talentsuche

Personal-Beschaffung und Personalentwicklung sowie Mitarbeiterbindung nehmen wieder stark an Bedeutung zu

 Trendwende in den Personalabteilungen: Während in den vergangenen zwölf Monaten Umstrukturierungen und Entlassungen sowie die strikte Überwachung der Personalkosten im Fokus deutscher Personalentscheider standen, hat die Suche nach Talenten im ersten Quartal 2010 stark zugenommen. Dies ergab eine Umfrage der s+p Software und Consulting AG, Anbieter von Softwarelösungen für das Personalmanagement mittelständischer Unternehmen und Verwaltungen, unter 539 Personalentscheidern im Frühjahr 2010.

Rund ein Drittel der befragten Personalverantwortlichen gab an, dass das Thema „Personalbeschaffung / Recruiting“ in den kommenden Monaten an Bedeutung gewinnen wird. Der ermittelte Wert im s+p Trendindex stieg um rund 33 Prozent-Punkte und liegt damit erstmals seit Beginn der Erhebung im Dezember 2008 in einem positiven Index-Bereich. Ebenfalls ein Drittel der befragten HR-Mitarbeiter gab an, verstärkt Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung  sowie Weiterbildung anbieten zu wollen, um damit ihre Mitarbeiter in Zeiten anziehender Konjunktur und steigender Nachfrage an das Unternehmen binden zu können. Trotz eines starken Rückgangs um 21 Prozentpunkte, bleibt das Thema Personalkosten-Controlling mit 37 Prozent im Index aber weiterhin das wichtigste Thema in den Personalabteilungen deutscher Unternehmen und Institutionen. Dies zeigt, dass Personalkosten auch weiterhin genau unter die Lupe genommen werden .

Ein weiteres Thema, das im Zuge des „5. Trendindex Personalarbeit“  abgefragt wurde, war die Verbreitung digitaler Bewerbermanagement-Werkzeuge: Zwar gaben 70 Prozent der befragten Unternehmen an, nach wie vor die Tages- und Fachpresse zur Suche neuer Mitarbeiter zu nutzen. Allerdings nutzen inzwischen mehr als die Hälfte der Personal-Verantwortlichen  auch Job- und Stellenportale für die Suche nach neuen Mitarbeitern. 43 Prozent unterhielten einen eigenen Karriere-Bereich auf ihrer Unternehmens-Website und immerhin 9 Prozent nutzen Ausschreibungen und Kontakte in Sozialen Netzwerken für ihre Personalbeschaffung.

s+p-Vorstand Matthias Schneider sieht die Online-Bewerbung mehr und mehr auf dem Vormarsch: „Ein Drittel der Unternehmen erhalten zwischen einem Viertel und drei Viertel ihrer Bewerbungen auf elektronischem Weg, also per E-Mail oder Online-Bewerber-Portal. Vier Prozent der Befragten gab sogar an mehr als 75 Prozent ihrer Bewerbungen auf elektronischem Wege zu erhalten.“ Dabei würden als Vorteile von den Unternehmen vor allem die Geschwindigkeit dieses Bewerbungsweges gesehen (70 Prozent) sowie die Tatsache, dass eine elektronische Bewerbung billiger (58 Prozent), moderner (47 Prozent) und einfacher umzusetzen (37 Prozent) sei, so Schneider.

(Redaktion)


 


 

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