BlackBerry Playbook
Dem "iPad-Killer" fehlen die Apps
Bochum. Mit einem eigenen Pad will der in Bochum ansässige BlackBerry-Produzent Research in Motion (RIM) Apple das Wasser abgraben. Doch einen Monat nach Verkaufsstart in Deutschland ist davon noch nicht viel zu spüren.
Der Tablet-PC namens PlayBook ist seit knapp einem Monat auch in Deutschland zu haben. Bisher verkauft sich das in Versionen mit 16, 32 und 64 Gigabyte Flash-Speicher erhältliche Pad aber eher schleppend. Das Gerät enthält ein Sieben-Zoll-Display und kostet in der Grundversion knapp 450 Euro.
Auch wenn sein Name etwas anderes suggeriert, richtet sich das PlayBook in erster Linie an Business-Anwender. Allerdings haben die bisherigen Modelle nur WLAN- und Bluetooth-Funk. Versionen mit Mobilfunk sollen erst im Laufe des Jahres folgen. Das Pad arbeitet mit dem Blackberry-E-Mail-Dienst zusammen. Wer schon ein Blackberry-Handy hat, kann das Gerät zum lesen von Mails und Anhängen benutzen. Ohne Handy funktioniert E-Mail ansonsten nicht, da eine Mail-App fehlt.
Und das ist nicht die einzige. Deshalb will RIM die Entwickler-Gemeinde zum Programmieren von Anwendungen motivieren und veranstaltet In Kooperation mit Adobe am 28. Juli 2011 in Köln einen exklusiven und einzigen Launch-Event für Deutschland. Dort soll gezeigt werden, was der “iPad-Killer” wirklich kann und wie sich dieser Tablet-PC für den Business-Einsatz weiter entwickeln soll.
(Redaktion)
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