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Ambiente 2011

Kahla Porzellan erzählt Geschichten

Zur Ambiente 2011 überrascht der thüringische Porzellanhersteller mit einem ungewöhnlichen Konzept geboren aus der Historie: 250 Jahre Thüringer Porzellan.

Die Porzellan-Kollektion Centuries führt Alt und Neu, Handwerk und innovative Fertigung zusammen: Moderne Klarheit trifft auf die Geschichte des Porzellan-Standorts KAHLA, die bis ins Jahr 1844 zurückreicht. Reliefs bilden Lebenslinien, die vergangene Generationen mit der eigenen Persönlichkeit verbinden.

Vielfalt und Variation

Mit vier Designlinien, die vergangene Epochen zitieren, bietet Centuries eine Vielfalt wie kaum ein anderes Programm zuvor. „Kreative Menschen, die Originalität und individuelle Konzepte suchen, finden sich in Centuries wieder“, betont Holger Raithel, geschäftsführender Gesellschafter von KAHLA. Denn Centuries ist kein Service im klassischen Sinne, sondern eine Kollektion extravaganter Einzelstücke, die immer neue Kombinationsmöglichkeiten eröffnet: innerhalb von Centuries, aber auch in Verbindung mit anderen KAHLA-Serien oder mit eigenen Liebhaberstücken und Flohmarktfunden.

Vertrautheit und Verständlichkeit

"Heute stehen wir in vielen Bereichen einem Verlust an Nachvollziehbarkeit gegenüber: Von vielen Gegenständen, die wir täglich benutzen, wissen wir weder, wie sie in ihrem Innersten funktionieren, noch wie sie gemacht werden. Das bringt eine große Sehnsucht nach einfachen Dingen, nach Vertrautem und Ver-ständlichem hervor“, erläutert Barbara Schmidt die Überlegungen, die den Entwürfen von Centuries vorausgingen. Für Centuries hat sie daher tief im Formen-Fundus von KAHLA gegraben und alten Schätzen neues Leben eingehaucht. Rippenreliefs, gewellte Feston-Ränder, verschieden geformte Henkel …  „Eben schöne alte Motive, die es verdient haben, wieder ans Licht geholt zu werden“, sagt Schmidt. So weckt Centuries Erinnerungen und Assoziationen. Die eine sieht Omas gedeckte Tafel vor dem inneren Auge, der andere fühlt sich vielleicht an seine Jugendzeit erinnert, an Schwarz-Weiß-Filme oder an eine Schlossbesichtigung.

Verführung

Auf diese Weise erzählt Centuries Geschichten, erlaubt die Begegnung mit Dingen, die schon etwas erlebt haben. Und das nicht nur per Augenschein, sondern auch mit dem Tastsinn. Die neu interpretierten Reliefs fügen sich zu einer bewegten Oberfläche von großem haptischem Reiz. Subtile Schattenreliefs werfen je nach Blickwinkel neue Muster, die dazu einladen, mit der Hand nachgezogen zu werden. Feine Vertiefungen lassen sich mit den Fingern fühlen, betonen die handwerkliche Qualität des Materials und verleihen ihm einen besonders sinnl-chen Charakter.

Dekore

Neben klassischem Weiß präsentiert KAHLA auf Centuries zwei Dekore. Kobaltblau auf weißem Porzellan ist Tradition, aber auch schön wie Bluejeans mit weißem Hemd. Es verbindet Generationen, Epochen und Lebensstile. Der Dekor „Indigo“ von Barbara Schmidt erhält textile Lebendigkeit durch unterschiedliche Linienstärken und -farben. Er wandert frei und leicht über Teller und Tassen und löst sich hier und da auf.. Charakteristisch für Porzellan ist natürlich, dass es weiß ist. Die zart grau getönte Glasur „Stone“ gibt den Oberflächenstrukturen jedoch eine Tiefe, wie es klassische Seladonglasuren tun. Die feinsten Details, in Weiß nur zu ahnen, kommen hier ganz deutlich zum Vorschein. Und Grau in Kombination mit Weiß ist eben elegant.

(Redaktion)


 


 

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