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Nachhaltigkeit

Puma stellt neues Verpackungssystem vor

Der Sportartikelhersteller Puma hat am vergangenen Dienstag in London ein neues Verpackungs- und Vertriebssystem vorgestellt. Demnach soll künftig statt dem traditionellen Schuhkarton eine wiederverwertbare Schuhtasche aus Maisstärke jedes Paar Schuhe von der Produktionsstätte bis zum Kauf schützen.

Durch die Einführung des nachhaltigen Verpackungs- und Vertriebssystems durch den Industrie-Designer Yves Béhar will Puma zur Reduzierung des Abfallaufkommens und der CO2-Emissionen beitragen, die durch traditionelle Produktverpackungen wie Schuhkartons und Kleidungshüllen aus Polyethylen entstehen. Das Unternehmen aus Herzogenaurach hat sich das Ziel gesetzt, Einsparungen in Höhe von 25 Prozent bei Kohlenstoff, Energie, Wasser und Abfall zu erreichen, sowei 50 Prozent seiner internationalen Kollektionen bei Schuhen, Bekleidungen und Accessoires bis zum Jahr 2015 gemäß Best Practice-Nachhaltigkeitsstandards zu entwickeln.

"Unsere Mission bestand lange Zeit darin, das begehrteste Sportlifestyle-Unternehmen zu werden. Mit diesem nächsten Schritt unseres Nachhaltigkeitsprogramms haben wir unsere Mission dahingehend weiterentwickelt, das weltweit begehrteste und nachhaltigste Sportlifestyle-Unternehmen zu werden", so Jochen Zeitz, Vorsitzender und Geschäftsführer von PUMA. "Durch PUMAVision und unser puma.safe-Programm haben wir bereits angefangen, unsere Kohlenstoff-Emissionen zu senken, unnötige Transporte einzudämmen, verfügbare Materialien zu recyceln und wiederzuverwenden, sparsam mit Wasser umzugehen und papierlos zu werden."

Im Rahmen des puma.safe-Programms will Puma „der Umwelt zurückzugeben, was dieser entnommen wurde“, so das Unternehmen. PUMAs langjährige Arbeit und Bemühungen, soziale, arbeits- und umweltbezogene Standards bei all seinen Aktivitäten zu verbessern, reicht bereits in das Jahr 1999 zurück. Seit diesem Zeitpunkt hat das Unternehmen umweltfreundliche Richtlinien integriert, um seine Auswirkungen auf den Planeten zu reduzieren und hat mehrere Großinitiativen umgesetzt, wie etwa der Bezug von Rohstoffen über die "Cotton made in Africa"-Kampagne, um die Kapazität seiner Zulieferer auszubauen sowie die Eröffnung des branchenweit ersten kohlenstoffneutralen Hauptsitzes (die Zentrale von PUMAVision in Herzogenaurach) zu bewirken. Dies erfolgte im vergangenen Jahr nach Beitritt zum UN-Netzwerk für ein neutrales Klima (Climate Neutral Network).

(Redaktion)


 


 

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