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quack!

Messenger verspricht Geld fürs Chatten

Mit einem ungewöhnlichen Konzept ist der Messenger quack! in Deutschland gestartet. Die Gratis-App verspricht ihren Nutzern Geld fürs Chatten und will sich als europäische WhatsApp-Alternative für Android und iOS positionieren.

Bis zu 25 Euro pro Monat sollen Nutzer mit dem quack! Messenger verdienen können, finanziert durch Werbeeinblendungen, an denen die Nutzer mitverdienen. Das Chatfenster des Messengers enthält einen schmalen Werbebalken, der zu keinem Zeitpunkt die Chatfunktionen überlagert. Die Nutzer können selbst entscheiden, ob sie mit den eingeblendeten Anzeigen und Videos interagieren möchten. Interessiert die Nutzer der Inhalt, können sie Videos im Vollbild ansehen oder mit den Anzeigen verknüpfte Webseiten besuchen. Auf die Einnahmen der Nutzer hat das Anklicken der Werbung keinen Einfluss. Eine weitere Besonderheit soll die Sicherheit sein. Sämtliche Nachrichten werden verschlüsselt und auf den Servern weder ausgelesen noch gespeichert.

Kassieren oder spenden

Die Einnahmen durch das Chatten werden jeweils zur Monatsmitte per Paypal ausgezahlt. Alternativ kann das Guthaben auch an die Stiftung des Ex-Fußballprofis Christoph Metzelder gespendet werden. "Ich freue mich sehr, dass die Christoph Metzelder Stiftung exklusiver Charity-Partner des quack! Messengers ist", sagt der ehemalige Fußball-Nationalspieler im Namen der Stiftung. Die Christoph Metzelder Stiftung wurde 2006 gegründet und hilft Kindern in schwierigen Verhältnissen. Mit derzeit 16 Projekten erhalten mehr als 500 Kinder jeden Tag Unterstützung bei Bildung und Integration. Die Programme umfassen z. B. Hausaufgabenbetreuung, kostenlose Mahlzeiten und Feriencamps.

Erfolgreich in Spanien und Italien

Den Machern der App ist es wichtig, die Nutzer mit einzubeziehen: "Wir sehen unsere Nutzer nicht als Werbekunden, eher als Geschäftspartner. Durch die Auszahlung sind sie direkt am Gewinn beteiligt", sagt Guillermo Cardona von quack!. Es sei wichtig, die Bedürfnisse der Nutzer zu respektieren und ihnen ein angenehmes Nutzungserlebnis zu bieten. Übersetzungen und Features der App würden deshalb auch kontinuierlich optimiert. quack! startete 2013 in Spanien und Italien und erreichte binnen kurzer Zeit über eine halbe Million Nutzer.

Ein Video zur App gibt es hier.

(ots / Redaktion)


 


 

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