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Recklinghäuser Gymnasium

Krebserreger: Keine erhöhten Werte im Klassenraum

Im Dezember 2013 wurde bekannt, dass mehrere Schülerinnen, die das Marie-Curie-Gymnasium in Recklinghausen besuchen, an Krebs erkrankt seien. Als Reaktion auf die erhöhte Nachfrage durch besorgte Eltern wurde das Gebäude nun auf Kontaminierung getestet.

Die Auswertungen der Raumluft- und Materialproben besagt, dass die Räume des Marie-Curie-Gymnasiums weiterhin gefahrlos genutzt werden können. Denn für die krebserzeugenden schwerflüchtigen PAK, sowie für die PCB und PCP wurden keine auffälligen Konzentrationen in Raumluft- und Baumaterialproben ermittelt.

Gefahrenwerte unterschritten

Alle Konzentrationen unterschreiten den so genannten Gefahrenwert (Richtwert II), bei dessen Überschreitung eine Behörde unverzüglich handeln muss, weil gesundheitliche Risiken bestehen. Bei der Konzentration von PCB spielt zusätzlich auch noch der so genannte Vorsorgerichtwert (Richtwert I) eine Rolle, der ebenfalls unterschritten wird. Auch bei den Untersuchungen von Verunreinigungen, die regelmäßig aus dem Außenbereich in den Neubau hineingetragen werden, wurde keine Schadstoffbelastung festgestellt.

Vorsorgewert überschritten

In zwei geruchsauffälligen Räumen im Altbau wurden Konzentrationen an Naphthalin und Naphthalin-ähnlichen Verbindungen sowie in einem Klassenraum im Neubau Konzentrationen für Alkylbenzole gefunden, die zwar den Vorsorgewert erreichen bzw. überschreiten, aber den Gefahrenwert unterschreiten. Als Ursache werden alte Parkettkleber gesehen, daher empfiehlt der Gutachter, dort Kontrollmessungen durchzuführen.

(Redaktion)


 


 

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