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  • 21.10.2009, 15:25 Uhr
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  • Bochum
Research in Motion

Der erste BlackBerry aus Bochum

BlackBerry Bold 9700 ist kleiner und flacher

Das neue Highend-Modell BlackBerry Bold 9700 ist so klein wie das Consumergerät Curve, setzt aber auf die Features und den Komfort von seinem Vorgänger. Die größte Veränderung ein optisches Trackpad, das eine bessere Ein-Hand-Bedienung des Smartphones ermöglicht. Es ist mit einer vollständigen QWERTZ-Tastatur ausgestattet, der integrierte Medienplayer spielt bis zu 38 Stunden Musik am Stück - ebenfalls eine Neuheit beim BlackBerry.  Sein Display ist 2,44- Zoll groß, der Prozessor (624 MHz) greift auf 256 MB RAM und 256 MB Flash-Speicher zu.

Weiter verfügt das UMTS-Handy über WiFi-Anschluss (802.11b/g), Bluetooth, einen GPS-Empfänger, einen microSD-Kartenslot und eine 3,2-Megapixel-Kamera mit Bildstabilisator. Für den Anschluss von Kopfhörern gibt es an der Geräteseite eine 3,5-mm-Klinkenbuchse. Weiter wird das Gerät, das die Bold-Familie ergänzen soll, mit dem Betriebssystem OS 5.0 ausgeliefert und der eingesetzte 1500-mAh-Akku soll bis zu sechs Stunden beim Telefonieren sowie 15 Tage StandBy-Zeit im UMTS-Netz durchhalten.

Das Äußere des Managerspielzeugs ist in edlem Leder gehalten. Mitte November will Vertriebspartner T-Mobile das Gerät in Deutschland auf den Markt bringen. Zu welchem Preis wurde heute noch nicht mitgeteilt. Im Gespräch sind aber 109 Euro mit Vertrag . Auch Vodafone und O2, wahrscheinlich auch ePlus, werden den BlackBerry Bold 9700 anbieten.

Bundestagspräsident Lammert macht den Westerwelle

Das erste Gerät der Bochumer Entwickler, das in Kanada, Mexiko und Ungarn gefertigt wird, bekam Bundestagspräsident Norbert Lammert überreicht. Der Bochumer freute sich, dass er an einem Ort wie dem ehemaligen  Ruhrstadion "wo es ja nicht gerade wöchentlich Triumphe zu vermelden gibt", endlich einmal positive Nachrichten verkünden konnte. Allerdings räumte er auch ein, dass er von dieser Mobilfunktechnologie "nichts verstehe" und verblüffte die ausländischen Teilnehmer dieser internationalen Pressekonferenz mit dem Westerwelle-würdigen Satz  "In Germany the most people speak german". 

Da der Veranstalter auf eine Simultan-Übersetzung verzichtet hatte, konnte manch Italiener, Franzose oder Spanier den in deutsch gehaltenen Ausführungen des CDU-Politikers nicht folgen und fragte deshalb an, ob er seine Rede nicht auf englisch halten könne. Doch da in Deutschland die meisten Leute deutsch sprechen, konnte Lammert dieser Bitte nicht entsprechen und langweilte das Publikum mit einem Ausflug in die Geschichte des 21. Oktober.

Noch eine interessante Zahl am Rande: Der neue BlackBerry wurde während seiner Entwicklung insgesamt 123.000mal aus verschiedenen Höhen - bis zu 2 Meter - und Winkeln auf den Boden geworfen, um seine Stoßfestigkeit zu optimieren. Jetzt - so Firmenchef  Mike Lazaridis - sei sichergestellt, dass das Gerät auch härteste Einsatzbedingungen aushalten könne.

(Redaktion)


 

 

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