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Warum Schmerzmittel bei Rheuma nicht wirklich helfen

An den Händen erkennt man Rheuma mitunter leicht: Die Gelenke verdicken, die Finger werden krumm. In Deutschland gibt es jedoch zu wenige Ärzte, die sich mit dieser Krankheit wirklich auskennen.

Im Interview mit dem Online-Gesundheitsmagazin rheinruhrmed.de erklärt der Kölner Rheumatologe Priv.-Doz. Dr. Johannes Strunk, der als Chefarzt in der Millionenstadt Köln die einzige bettenführende klinische Fachabteilung für internistische Rheumatologie, nämlich im Krankenhaus Porz am Rhein leitet, warum Patienten dem behandelnden Hausarzt keinen Vorwurf machen kann.

„Es gibt nämlich nicht das Rheuma, sondern viele verschiedene Arten. Grundsätzlich kennen wir drei Hauptgruppen rheumatischer Erkrankungen.“ Welche das sind, darauf geht der Mediziner im Interview näher ein.

Rheuma ist laut Strunk ein Krankheitsbild, das enormen volkswirtschaftlichen Schaden verursacht. „Jede 3. Frührente ist durch Rheuma bedingt – genauso wie jeder 5. Krankenhaustag und etwa ein Viertel aller durch Arbeitsunfähigkeit verlorenen Erwerbstätigkeitsjahre. Man konnte die Erkrankungen früher einfach nicht adäquat behandeln. Deshalb kam es bei dem Patienten zu teilweise eklatanten Schäden, so dass er arbeitsunfähig wurde und in Frührente gehen musste. Das hat sich aber in den letzten zehn bis zwanzig Jahren deutlich verändert“, so PD Dr. Strunk. Im Interview erklärt er, warum bei Rheuma Schmerzmittel nicht wirklich nachhaltig weiterhelfen, warum Rheuma nicht immer im Blut nachweisbar ist und wie Rheuma sicher diagnostiziert wird.

Foto: pixelio.de

(Redaktion)


 


 

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