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Rückgang setzt sich fort

Weniger Insolvenzen bei Unternehmen und Verbrauchern

Ein erfreulicher Trend setzt sich fort: In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres verringerte sich die Zahl der Unternehmens- und Verbraucherinsolvenzen gegenüber dem Vorjahreszeitraum zum wiederholten Mal.

Im ersten Halbjahr 2016 gab es um 6,8 Prozent weniger Insolvenzanträge von Unternehmen in Deutschland, insgesamt 10.750. Die anhaltend gute Wirtschaftslage in einem günstigen Finanzierungsumfeld und eine verbesserte Ertrags- und Eigenkapitalsituation haben die Stabilität der Unternehmen gestärkt. Außerdem führten die seit Jahren stagnierende Zahl von Unternehmensgründungen zu einem abnehmenden Bestand an tendenziell insolvenzanfälligen jungen Unternehmen. Auch die Zahl der Verbraucherinsolvenzen war rückläufig: 5,1 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, insgesamt 38.250 Fälle. Hier wirkten sich steigende Beschäftigung und Einkommen positiv aus – private Überschuldung ist aber weiterhin ein verbreitetes Problem in Deutschland. Regional blieb die Insolvenzbetroffenheit unterschiedlich.

Nordrhein-Westfalen ist Schlusslicht bei Unternehmensinsolvenzen

Die niedrigsten Insolvenzquoten der deutschen Länder weist Baden-Württemberg (37 Fälle je 10.000 Unternehmen) auf, am höchsten ist die relative Insolvenzbetroffenheit in Nordrhein-Westfalen und Hamburg (jeweils 99).

Die komplette Auswertung gibt es hier.

(Redaktion)


 


 

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