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2010 war ein Jahr der Wetterextreme

Klirrend kalte Nächte und Schnee bis ins Flachland. Auch zum Jahresende zeigt sich 2010 wie schon in den Sommermonaten als ein Jahr der etterextreme. Das belegte der Ruhrverband auf seiner 24. Verbandsversammlung, die Anfang Dezember in Essen stattfand.

Der Juni 2010 verzeichnete mit 28 Litern pro Quadratmeter nur 31 Prozent der durchschnittlichen Niederschlagsmenge und war damit der trockenste Juni seit Beginn der Wetteraufzeichnungen vor rund 100 Jahren. Ganz anders der August: Er war mit 202 Litern der zweitnasseste August seit Aufzeichnungsbeginn. Der Ruhrverband konnte diese Extreme dank des Speichervolumens seiner Talsperren ausgleichen, erklärte der Vorstandsvorsitzende Prof. Harro Bode auf der Verbandsversammlung: „Das Talsperrensystem des Ruhrverbands hat damit einmal mehr bewiesen, dass es auch außergewöhnlichen Schwankungen gewachsen ist.“

Nach den aktuellen Prognosen der Klimaforscher ist das auch dringend notwendig, denn extreme Wetterereignisse werden aufgrund des Klimawandels vermutlich deutlich zunehmen. „Damit bekommt unser Talsperrensystem für die Versorgungssicherheit des Ruhrgebiets einen noch höheren Stellenwert“, sagte Prof. Bode. Derzeit sind die Ruhrverbandstalsperren zu 83 Prozent gefüllt, zehn Prozent mehr als im langjährigen Mittel. Selbst wenn in den nächsten Monaten der normale Niederschlag ausfiele, würden diese Wasservorräte nach Angaben der Essener Wasseringenieure für die nächsten zwölf bis achtzehn Monate ausreichen.

(Redaktion)


 


 

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