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Shopping-Trend

Individueller Erlebnis-Kauf

Viele Deutsche ziehen vemehrt die Shoppingtour in der Stadtmitte einem Einkauf im Netz vor. Doch sind die Stunden der Online-Shops nicht gezählt. Zukünftig werden Einzelhändler und Online-Anbieter der Bekleidungsbranche verstärkt zusammenarbeiten und der Kundschaft ein maßgeschneidertes Angebot unterbreiten.

Der Preis muss stimmen

Der Trend beim Shopping geht zurück in die Innenstadt, wie eine repräsentative Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC von 1.000 Konsumenten ergabt. Allerdings: Jeder Fünfte bestellt seine Mode ausschließlich im Netz. Der wichtigste Grund für den Besuch vor Ort ist der Preis der Ware. So gaben 72 Prozent aller Befragten an, dass sie während des Sommerschlussverkaufs oft in Ladengeschäfte gehen und dort einkaufen. Der Einzelhandel tut daher gut daran, die Kunden mit ansprechenden Angeboten zu begeistern. Wichtig ist allerdings, dass die Angebote auch tatsächlich ein gutes Geschäft sind, da viele Kunden die Preise online vergleichen.

Shoppen als Erlebnis

Das Shoppen in der Innenstadt ist und bleibt für die meisten Deutschen immer noch ein Erlebnis. Besonders anziehend wirken Geschäfte in attraktiver Lage, sodass der Einkauf bequem mit einem gemütlichen Bummel oder dem Besuch in einem Café verbunden werden kann. Beim Erwerb im Laden selbst hat der Kunde zusätzlich die Möglichkeit, die Ware haptisch zu erfahren. Er kann sie auf mögliche Fehler oder Farbechtheit überpfrüfen und sie direkt anprobieren. Die lästige und zeitaufwendige Reklamation per Post entfällt.

Mitsprache beim Design

Zum individuellen Erlebnis wird die Shopping-Tour wenn die Kunden selbst bei der Produktgestaltung mitwirken können. Laut Gerd Bovensiepen, Leiter des PwC-Geschäftsbereichs Handel und Konsumgüter in Deutschland und Europa, fühlen sich von dieser Möglichkeit besonders Frauen und jüngere Leute angesprochen. 77 Prozent der befragten Frauen gaben an, Schnitt, Farbe oder Material des Produktes für sich selbst gestalten zu wollen. In der Altersgruppe der 25- bis 29-Jährigen sogar 88 Prozent. Knapp die Hälfte würde für diesen Service einen Aufpreis von bis zu 5 Prozent hinnehmen. Mit den Angeboten zur Individualiesierung haben die Einzelhändler in Zukunft die Möglichkeit, sich im Wettbewerb abzuheben. Dabei wäre, so Bovensiepen, eine Zusammenarbeit mit den Online-Händelern zu empfehlen. Im Netz können die Produkte nach eigenen Wünschen gestaltet- und dann im Ladengeschäft gekauft werden. So kommen diejenigen, die Spaß daran haben ihre Kleidung mitzukreieren und sich vom Einheitsbrei abzuheben, auf ihre Kosten. 

(Redaktion)


 


 

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