Ausbildung
50 Schulabsolventen starten ihre Ausbildung bei Siemens in Duisburg
Duisburg. 2.100 Schulabsolventen starten in diesen Tagen ihre Ausbildung an bundesweit etwa 40 Standorten von Siemens. Mit insgesamt rund 10.000 Auszubildenden und dual Studierenden ist das Unternehmen einer der größten privaten Ausbildungsbetriebe in Deutschland.

Herzlich begrüßt wurden die neuen Azubis im Hochelder Siemens-Energy-Werk von Standort-und Ausbildungsleitung.
„Qualifizierte junge Menschen sind unser wichtigstes Kapital für die Zukunft. Deswegen engagieren wir uns ganz besonders in der Nachwuchsförderung. Wir würden uns freuen, wenn wir noch mehr Bewerbungen von jungen Frauen bekämen. Sie haben längst bewiesen, dass sie auch in technischen Berufen erfolgreich sind. Siemens bietet eine Vielzahl attraktiver technischer Berufe“, sagt Werner Franz, Leiter der Siemens-Ausbildung in NRW. Im bevölkerungsreichsten Bundesland zähle Siemens mit insgesamt rund 1.600 Azubis an acht Standorten zu den größten Ausbildungsbetrieben. Auch dieses Jahr sind alle Ausbildungs- und dualen Studienplätze besetzt. Allein in Duisburg beginnen 50 Auszubildende ihre Karriere bei Siemens. Von den 50 neuen Azubis sind elf kaufmännische und 39 technische, davon jedoch nur drei Frauen.
Die Schulabsolventen beginnen ihre Ausbildung bei Siemens überwiegend in technischen Berufen. Zusätzlich zu den IHK-Ausbildungsberufen stellt Siemens duale Studiengänge in Kooperation mit ausgewählten Hochschulen zur Verfügung, in denen sich die akademische Qualifikation und die betriebliche Praxis verbinden lassen. Insgesamt qualifiziert Siemens in Zusammenarbeit mit Hochschulen zurzeit bundesweit mehr als 2.300 Nachwuchskräfte zum international anerkannten Bachelor-Abschluss, das heißt, die jungen Leute studieren während ihrer Ausbildung. Zum vierten Mal in Folge stellt das Unternehmen bundesweit aber auch wieder 250 Ausbildungsplätze für besonders benachteiligte Jugendliche zur Verfügung.
Qualifizierte Mitarbeiter sind für technologie- und innovationsorientierte Unternehmen wie Siemens das wichtigste Zukunftskapital. Dafür muss das Potenzial an möglichen Bewerbern für Ausbildungs- und duale Studiengänge voll ausgeschöpft werden. Bisher entscheiden sich vor allem aber zu wenige junge Frauen für technische und naturwissenschaftliche Ausbildungsgänge. Genau hier setzt das Projekt VITAMINT an, welches im Rahmen der Bundesinitiative zur Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie durch den Europäischen Sozialfonds gefördert wird.
In Zusammenarbeit mit dem Verein Life e.V., der Daimler AG und der Telekom AG startete VITAMINT im Frühjahr 2011. Die Partner suchen im Rahmen des Programms nach neuen Wegen, um die Zahl von Frauen in der technischen Ausbildung zu erhöhen. Dafür werden verschiedene Projekte in den Berliner Ausbildungsstandorten der beteiligten Unternehmen erprobt. Das Programm hat eine Laufzeit von drei Jahren.
In die Ausbildung der Jugend investiert Siemens pro Jahr rund 160 Millionen Euro. Im Schnitt bewerben sich bundesweit rund 40.000 Jugendliche auf die 2.100 Ausbildungsplätze des Unternehmens. Unter www.siemens.de/ausbildung können sich schon jetzt wieder Interessenten für das Ausbildungsjahr 2012 bewerben.
Umfassende Informationen dazu gibt es bei Siemens in Duisburg auch am Samstag, 8. Oktober 2011, dem traditionellen „Tag der Ausbildung“.
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(Redaktion)
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