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Im Wettbewerb bestehen

Qualitätstag bei Siemens in Mülheim

„Qualität verbindet“ lautete das Motto, unter dem Siemens Energy in Mülheim kürzlich bereits zum dritten Mal einen „Qualitätstag“ durchführte. Dabei wurden auch die zahlreichen Verbesserungsvorschläge der Mitarbeiter gewürdigt, durch die das Unternehmen mehr als 3 Millarden Euro einsparen konnte.

Die 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erlebten eine Mischung aus Vorträgen, Vorführungen und Mitmachaktionen rund um das Thema Qualitätsmanagement, und -sicherung in den Bereichen Dampfturbine, Gasturbine, Generator und Service. 

„Die Qualitätstage wirken äußerst positiv auf unser weltweites Geschäft. Qualitätsarbeit aus Mülheim ist ein Markenzeichen. Sie sorgt dafür, dass wir im harten Wettbewerb bestehen“, lobt Standortleiter Horst Schmoll die Initiative. Stellvertretend nennt Horst Schmoll das Prozessverbesserungsprojekt „Gehäusebeschaufelung“: „Durch den Einsatz von Bühnen wurde dabei realisiert, dass Mitarbeiter sich individuell die jeweils ergonomisch optimale Arbeitshöhe einstellen können. Das steigert die Effizienz und Produktivität bei der Beschaufelung von Turbinengehäusen deutlich.“

Bei diesem Prozessverbesserungsprojekt „Gehäusebeschaufelung“ handelt es sich um einen von vielen Verbesserungsvorschlägen, die von Mitarbeitern im Werk Mülheim alljährlich eingereicht und zum Teil stattlich prämiert werden. Das Verbesserungsvorschlagswesen bzw. Ideenmanagement bei Siemens gibt es seit mittlerweile 100 Jahren. Das „3i-Programm“, wie das Vorschlagswesen seit 1997 heißt, fördert Ideen und Impulse der Mitarbeiter und belohnt diese Initiativen.

„Siemens hat eine enorme Zahl von motivierten Mitarbeitern, da ist ein riesiges kreatives Potenzial vorhanden. Dieses wollen wir nutzen und durch das 3i-Programm ausbauen“, sagt Siemens-Personalvorstand Brigitte Ederer. Dank der inzwischen mehr als 1,5 Millionen realisierten Ideen der Mitarbeiter konnten mehr als drei Milliarden Euro eingespart werden. Diesem Engagement steht eine Prämiensumme von 300 Millionen Euro gegenüber. Welchen Aufschwung das Ideenmanagement bei Siemens genommen hat, zeigt der Blick zurück. Zum ersten Mal gab es Prämien für „Verbesserungsvorschläge“ im Oktober 1910 im Siemens-Kleinbauwerk in Berlin. Die erste überlieferte Vorschlagsliste aus dem Jahr 1913 umfasste 21 realisierte Vorschläge. Rund 50 Jahre später waren es 10.000 Vorschläge und heute sind es etwa 100.000 realisierte 3i-Vorschläge pro Jahr – alleine bei der Siemens AG in Deutschland.

(Redaktion)


 


 

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