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Start-up-Förderung

"Innovationslabor Dortmund" lieferte 34 Erfogsgeschichten

Vor drei Jahren bildete sich das „Innovationslabor“, um Geschäftsvorhaben aus dem Hochschul-Umfeld zu fördern und Innovationsträger im Raum Dortmund anzusiedeln. Eine Erfolgsgeschichte. Insgesamt 34 neue Entwicklungen gingen an den Start. Beim Abschlussabend präsentierten sich die Teams aus der jüngsten Runde.

Mit der Idee, alte Gummireste zu innovativen Kunststoffen zu verarbeiten, feiert die Dortmunder „Ruhr Compounds GmbH“ seit 2011 Erfolge: Im Juni 2013 zählte das renommierte Magazin „WirtschaftsWoche“ das junge Hightech-Unternehmen zu den 20 spannendsten Start-ups Deutschlands. Das Team um Dr. Holger Wack, Damian Hintemann und Nina Kloster hat die Unterstützung durch Innovationslabor und start2grow-Gründungswettbewerb der Wirtschaftsförderung Dortmund gut genutzt. Heute stehen sie vor der Markteinführung ihrer Materialien.

„Drei Jahre Innovationslabor haben deutlich gemacht, wie viel Potenzial in den Start-ups der Region steckt.“ Stefanie Gerszewski, Projektkoordinatorin Innovationslabor bei der Wirtschaftsförderung, ist beeindruckt. „Ihre Begleitung und Förderung wird in Zukunft noch an Bedeutung gewinnen. Hier müssen sich Wirtschaftsförderungen, Technologiezentren und Hochschulen dauerhaft engagieren.“

Dazu hatten sie das Innovationslabor als effektives Qualifizierungsprogramm gestaltet. Die Technische Universität Dortmund organisierte maßgeschneiderte Seminare. Die Wirtschaftsförderung vermittelte Mentoren aus der Industrie. Die Technologiezentren in Dortmund, Hamm und Lünen boten „Innovationsworkshops“. Hinzu kamen Themenabende zu Fragen wie: „Welche Risiken und Chancen bergen Geschäftsbeziehungen mit Großkonzernen für junge Unternehmen?“

Innovationen wachsen

Weitere Beispiele: „b-interaktive“ aus Schwerte macht aus Traditionsspielen „Games“ für Smartphone und Tablet. Schon 20 Millionen Nutzer weltweit spielen, was die 25 Mitarbeiter fürs Internet aufbereiten – im Ruhrgebiet inmitten der europaweit größten Zentralisierung von Mobilfunkanbietern und in einer polnischen Niederlassung. Die „comnovo GmbH“ hat das Unfall-Warnsystem D²Sense entwickelt, das Personenerkennung auch im dicksten Baustellen-Staub ermöglicht – und wurde bereits mit Deutschlands höchst dotiertem Arbeitsschutzpreis ausgezeichnet. Und die künftige „ION-GAS“ kann mit einem analytischen Detektor Drogen in der Atemluft aufspüren und will damit in Sucht-Kliniken und bei Drogenkontrollen zum Einsatz kommen.

(Redaktion)


 


 

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