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Stiftung Warentest

Schadstoffe im Spielzeug

Mehr als 80 Prozent der Spielzeuge, die kürzlich von der Stiftung Warentest untersucht wurden, waren mit gesundheitsgefährdenden Stoffen belastet.

Am meisten hat die Tester überrascht, "dass Holzspielzeug schlecht abschnitt, welches ja immer für sicher gehalten wird", sagt Nicole Merbach von der Stiftung Warentest im Apothekenmagazin "BABY und Familie". Von 15 Produkten im Test seien alle belastet gewesen, bei den vergleichbaren Plastikspielzeugen habe es dagegen sechs Produkte ohne jede Beanstandung gegeben. Die Tester kritisierten Stoffe, die Krebs verursachen oder die Fortpflanzung und das Immunsystem beeinträchtigen können. Bei einigen Spielsachen lösten sich kleine Teile, die von Kindern verschluckt werden können. "Siegel eines unabhängigen Prüfinstituts wie TÜV Süd und TÜV Rheinland oder GS bieten keine hundertprozentige Sicherheit", sagt Merbach. Sie seien aber zuverlässiger als das CE-Zeichen, das nur eine Selbsterklärung des Herstellers ist.

(Redaktion)


 


 

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