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Helle Stimmung im dunklen Winter

Wenn im Herbst das Wetter schlechter und die Tage kürzer werden, sinkt bei fast jedem dritten Deutschen das Stimmungsbarometer in den Keller. Das zeigte eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). Was man dagegen machen kann, erfahren Sie hier.

Drücken Nebel, Nieselregen und Dunkelheit auf das Gemüt, sprechen die Experten von einer "saisonal abhängigen Depression": "Ein vorübergehendes Stimmungstief ist kein Grund, sich die Decke über den Kopf zu ziehen oder zur Chemiekeule zu greifen", sagt York Scheller von der Techniker Krankenkasse. Der Psychologe rät stattdessen zu den zahlreichen sanften Methoden, die helfen, auf die Sonnenseite des Lebens zurück zu finden.

Wie äußert sich das Stimmungstief?

Erwischt einen der saisonale Seelenblues, fällt es schwer, sich zu konzentrieren. Die Stimmung schwankt, man hat auf nichts mehr Lust und ist ständig müde. So gaben auch zwei von drei Wintermuffeln in der Umfrage an, dass ihnen in der dunklen Jahreszeit die Energie fehlt, etwas zu unternehmen. Fast ebenso viele von ihnen sagten, dass sie im Winter nur schwer aus dem Bett kommen und tagsüber kaum die Augen offen halten können. Deshalb vergleichen Wissenschaftler den Zustand auch oft mit dem Winterschlaf bei Tieren. Hinzu kommt häufig ein ausgeprägter Heißhunger auf Süßigkeiten, von dem jeder fünfte Betroffene berichtete. 

Ursachen

"Ausgelöst wird das Stimmungstief hauptsächlich durch den Lichtmangel in der kalten Jahreszeit, der den Hormonhaushalt des Menschen beeinflusst", so York Scheller. Ohne Licht produziert der Körper weniger stimmungsaufhellende Endorphine und schüttet geringere Mengen vom "Glückshormon" Serotonin aus. Dafür wird in der Dunkelheit mehr Melatonin erzeugt, das normalerweise in der Nacht den Schlaf steuert und darum müde und schlapp macht.  Wie hoch der Serotonin-Spiegel im Gehirn ist, hängt also nicht zuletzt davon ab, wie viel Tageslicht der Mensch aufnimmt.

Natürliches Tageslicht hilft

Gerade Menschen, die unter dem winterlichen Seelenblues leiden, bleiben im Winter jedoch am liebsten in den eigenen vier Wänden: Sechs von zehn Betroffenen gaben an, dass sie bei trübem Wetter nur rausgehen, wenn es unbedingt sein muss. Und jeder Zweite setzt sich vor den Fernseher oder Computer, um sich von der trüben Stimmung abzulenken. Ihnen rät York Scheller zum Umdenken: "Tageslicht ist die beste Therapie für die leichte saisonale Depression. Wer täglich eine Viertelstunde rausgeht, kann wirksam etwas gegen sein Stimmungstief tun – selbst bei schlechtem Wetter."


 


 

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