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Essener Steag steigert Gewinn

Trotz des negativen Markttrends konnte der Essener Stromerzeuger Steag seinen Gewinn und Umsatz 2013 steigern. Wie Steag mitteilte, verbesserte der Konzern das Ergebnis nach Steuern um 7,5 Prozent auf knapp 200 Millionen Euro, während der Umsatz um über fünf Prozent auf 2,9 Milliarden Euro stieg.

Die Bilanz des Steag-Konzerns für das Geschäftsjahr 2013 fällt positiv aus. „Unser Ergebnis 2013 liegt über Plan. Wir sind mit dieser Entwicklung, die uns innerhalb eines sehr schwierigen Marktumfelds gelungen ist, zufrieden“, sagt Joachim Rumstadt, Vorsitzender der Geschäftsführung des Energieunternehmens mit Sitz in Essen, anlässlich der Vorstellung der Zahlen für das Geschäftsjahr 2013.

96 Millionen Euro für Gesellschafter

Steag erzielte ein Ergebnis nach Steuern von 198,9 Millionen Euro (+ 13,8 Mio. €). Der Umsatz ist ebenfalls leicht auf 2.936,4 Millionen Euro (+ 158,7 Mio. €) gestiegen, was insbesondere durch höhere Energieabsätze der Kraftwerke im Inland bedingt ist. Damit ist Steag zum dritten Mal in Folge in der Lage, die Gewinnerwartungen der Gesellschafter zu erfüllen. „96 Millionen Euro überweisen wir für das abgelaufene Geschäftsjahr an den Gesellschafterkreis“, sagt Joachim Rumstadt.

Konsortium will restliche Steag-Anteile übernehmen

„Die Ausschüttung liegt sogar etwas höher als geplant. Diese Leistungsfähigkeit der Steag, insbesondere ihre Flexibilität im Umgang mit schwierigsten Marktverhältnissen, lässt uns optimistisch in die Zukunft blicken“, erläutert der Steag-Aufsichtsratsvorsitzende Guntram Pehlke. „Mit diesem Ergebnis sowie der strategischen Ausrichtung der Steag hat das Stadtwerke Konsortium Rhein-Ruhr eine gute Grundlage für die anstehenden Entscheidungen zur geplanten vollständigen Übernahme der Steag.“ Das Konsortium aus sieben Stadtwerken hält derzeit 51 Prozent an der Steag und beabsichtigt, die weiteren 49 Prozent, die sich momentan im Besitz der Evonik Industries AG befinden, noch in diesem Jahr zu übernehmen.

(Redaktion)


 


 

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