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Tatort Ruhrgebiet

Mord und Totschlag in der Europäischen Kulturhauptstadt 2010 – gleich zwei Bücher befassen sich sowohl mit mörderischen Geschichten im Ruhrgebiet als auch mit deren Urhebern.

Ob Drogen am Niederrhein, ein tödliches Einkaufsparadies in Oberhausen, eine Bootsfahrt mit Mord auf dem Baldeneysee, Liebe und Tod in Sprockhövel oder mörderische Intrigen am Bochumer Schauspielhaus – in der Anthologie „Hängen im Schacht. Das Mordsbrevier fürs Mordsrevier“ von Herausgeber H.P. Karr berichten zwei Dutzend Krimiautoren von der dunklen Seite des Ruhrgebiets.

Mit den Tätern – also den Autoren – befasst sich dagegen das Buch „Auf Streife im Revier“ von Herausgeber Joachim Wittkowski. „Krimis passen in diese Region besser als Liebeslyrik", begründet das Krimiautor Reinhard Junge im Interview, der mit dreißig weiteren Kollegen porträtiert wird. Die meisten wählen das Ruhrgebiet als Schauplatz, weil sie selbst hier leben. Sie schreiben Krimis, weil sie sich wie F.G. Klimmek „nie für Kaninchenzucht interessiert“ haben, weil sie wie Jan Zweyer „Liebesromane langweilig“ finden oder weil sie „nicht Gitarre spielen“ können (Reinhard Junge). In Porträts und Interviews erfährt der Leser, wer hinter Mord und Totschlag steckt.

Dieses Buch, das das Ergebnis eines Proseminars des Germanistischen Instituts an der Bochumer Ruhr-Universität ist, wird am 24. September (17 Uhr, GB4/131) der Öffentlichkeit vorgestellt.

(Redaktion)


 


 

Euorpäische Kulturhauptstadt 2010
Krimi
Kriminalroman
Krimiautor
Reinhard Junge
Ruhrgebiet
F.G.Klimmek
Jan Zweyer
Ruhr-Universität Bochum

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