Sprachkommunikation
Mit dem Telefon twittern und Facebook-Meldungen senden
Duisburg. Das Duisburger Startup-Unternehmen woopla GmbH bietet Twitter- und Facebook-Nutzern die Möglichkeit, per Telefon Sprachnachrichten direkt in die eigene Twitter-Timeline oder auf die Facebook-Pinnwand zu senden.
Eine einfache Einbindung von Sprachnachrichten in soziale Netzwerke realisiert das Tool Twitwoop der Duisburger Woopla GmbH. Nutzer haben damit die Möglichkeit, nach einmaliger Registrierung per Telefonanruf Sprachnachrichten bis 140 Sekunden Länge in einem Twitter-Account zu verlinken. Als Zielgruppe nennt der Hersteller zum Beispiel Unternehmen, die Gewinnspiele oder Bewertungsportale realisieren wollen. Ein ähnliches Tool namens WoopCall existiert für die Facebook-Pinnwand.
"Wir haben uns zum Ziel gesetzt, verständliche Sprachapplikationen zu kreieren. Dialoge, die dem Anrufer Spaß machen und ihm ein Erfolgserlebnis verschaffen. Dabei wird er nie bemerken, welche Komplexität im Hintergrund abläuft", verkündet das Unternehmen. Und weiter: "Wir befreien unsere Sprachanwendungen und Webinterfaces von sämtlichem Ballast und konzentrieren uns auf Funktionalität und klare Strukturen."
So reicht zum
Hinterlassen eines „twitwoops“ ein einfacher Anruf. Nach
einmaliger Registrierung der eigenen Telefonnummer über die Webseite
http://twitwoop.com kann der Twitter-Nutzer per Telefonanruf
Sprachnachrichten in die eigene Twitter-Timeline senden.
"Voraussetzung
für die Identifizierung des Anrufers ist lediglich, dass dieser im
Rahmen des Anrufs bei twitwoop seine Rufnummer übermittelt", heißt es bei dem Duisburger Start-Up. Denn nur so könne
der Anrufer und die hinterlassene Sprachnachricht dem jeweiligen
Twitter Account zugeordnet werden.
Zum Einsatz kommen derzeit Ortsnetznummern aus den USA (Los Angeles, New York), UK (London) und eben Duisburg in Deutschland. Nutzer aus anderen Ländern können den Dienst dagegen nur eingeschränkt nutzen. Da eine Registrierung in anderen Ländern noch nicht möglich ist, werden die bei Nutzung einer der genannten Nummern hinterlassenen Sprachnachrichten in der öffentlichen twitwoop-Timeline angezeigt, ohne diese einem Nutzer zuzuordnen. Die maximale Länge der Sprachnachrichten liegt bei 140 Sekunden Länge. Durch die Bereitstellung eines sogenannten "Reply Codes" zu jeder hinterlassenen Nachricht ist es sogar möglich, auf Audionachrichten mit erneuter Sprachnachricht gezielt zu antworten.
Mit woopCall können auch Facebook-Nutzer sofort
Sprachnachrichten per Telefon aufnehmen und diese automatisch in ihrem
Profil auf der Pinnwand) veröffentlichen.Um den Dienst mit seinem Telefon zu nutzen, muss man zunächst eine Facebook-Applikation (erhältlich unter http://apps.facebook.com/woopcall/) hinzufügen und mit Hilfe des eigenen Freischaltcodes sein Telefon für die Nutzung freischalten.
"WoopCall
nutzt für die Anmeldung die Facebook API, welche dem
Applikationsanbieter die Kommunikation mit einem Facebook-Account
ermöglicht, ohne die tatsächlichen Login-Daten zu kennen. Eine sichere
Sache", verspricht das Duisburger Unternehmen. Die Zugriffsberechtigung könne zudem über die eigenen Facebook-Privatsphäreneinstellungen jederzeit entzogen werden.
Nach der Freischaltung eines Telefons hat man nun die Möglichkeit eine der woopCall-Rufnummern anzurufen. Diese sind in folgenden Ländern und Orten jeweils über einen Festnetzanschluss erreichbar:
Los Angeles, USA
Oldenburg, Deutschland
National, Norwegen
Dublin, Irland
Weitere Länder sollen bald folgen. Gleichzeitig ermöglicht woopCall es einem Nutzer, die Sprachnachricht alternativ an die Pinnwand eines Facebook-Freundes zu senden. Die woopCall Applikation arbeitet hierzu mit Kurzwahltasten, die der Nutzer individuell mit seinen Freunden belegen kann.
Die woopla GmbH ist auf interaktive Sprachapplikationen im ISDN- und NGN-Umfeld spezialisiert und entwickelt darüber hinaus Webdienste und SMS- bzw. MMS-Lösungen. woopla wickelt Dienste im Kundenauftrag ab, betreibt aber auch eigene Applikationen am Markt, die direkt den Consumerbereich ansprechen. Im B2B-Bereich versteht sich woopla als Full Service Provider für Mehrwertdienste und übernimmt neben der reinen Entwicklung auch das Hosting von Sprachapplikationen auf eigener Plattform inklusive dem notwendigen Rufnummernmanagement.
(Redaktion)
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Der Artikel macht einen richtig heiß auf das kalte Wasser. Aber man findet nichts über die Kosten eines solchen Unternehmens. - Schlaglöcher per iPhone-App melden
schön dass im artikel kein einziger name eines apps genannt wurde...:-(
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