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Thyssen-Krupp

Aufsichtsrat berät über Null-Dividende

Weil der Jahresfehlbetrag von ThyssenKrupp deutlich größer als bislang angenommen ausfallen wird, wird der Aufsichtsrat des Dax-Konzerns am 26. November um 9:00 Uhr über den Ausfall der Dividendenzahlungen für das laufende Jahr beraten. Das erfuhr die in Düsseldorf erscheinende Tageszeitung "Rheinische Post" aus Aufsichtsratskreisen.

Bislang hatte die Alfried-Krupp-Stiftung als Hauptaktionär von Thyssen-Krupp stets auf die Zahlung einer Dividende bestanden. Wie die Rheinische Post weiter erfuhr, wird Thyssen-Krupp-Chef Ekkehard Schulz einen Tag später einen Vorsteuer-Verlust von exakt 2,363 Milliarden Euro bekannt geben. Bislang hatte Schulz ein Ergebnisminus von lediglich knapp zwei Milliarden Euro in Aussicht gestellt. Ein wesentlicher Grund für den zusätzlichen Fehlbetrag seien neue Zeitverzögerungen bei der Fertigstellung des neuen Thyssen-Krupp-Stahlwerkes in Brasilien, so die Zeitung. Ursprünglich sollte Brasilien die Thyssen-Krupp-Stahlwerke in Alabama und Duisburg mit Brammen versorgen. Da sich die Inbetriebnahme von Brasilien weiter verzögert, wird jetzt Duisburg Alabama beliefern müssen, was zu deutlich höheren Anlaufkosten in Alabama führen wird.

(Redaktion)


 


 

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