Domainmarkt-Studie 2011
Neue Top Level Domains erobern die Top 10
Düsseldorf. Nach dem Rekordjahr 2010 hat sich der Domainhandel 2011 auf einem soliden Niveau gehalten. So wurden über die Domainhandelsbörse Sedo knapp 40.000 Domains für eine Summe über 60 Millionen Euro gehandelt.
Den zwei neuen Endungen .co und .me ist es gelungen, in die Top 10 der gehandelten Domain-Endungen vorzudringen. Dies geht aus der alljähr-lichen Domainmarkt-Studie von Sedo hervor, die das Unter-nehmen soeben vorgelegt hat. Über Sedo wurden 39.951 Domains für eine Gesamtsumme von 60.583.776 Euro verkauft. Im Jahr 2010 waren es noch 43.499 Domain-verkäufe mit einem Volumen von rund 76 Millionen Euro. Davon entfielen aber schon über 10 Millionen Euro für den Verkauf von sex.com.
2,5 Millionen US-Dollar für gambling.com
Insgesamt wurden 160 unterschiedliche Top Level Domains, also Domainendungen, gehandelt. Spitzenreiter ist mit einem Verkaufsanteil von 44 Prozent der Klassiker .com, gefolgt von .de mit 18 Prozent und .co.uk mit 6 Prozent. Die neuen Endungen .co und .me haben in den Top-Ten die etablierten Endungen .fr und .es verdrängt. Der Durchschnittspreis einer Domain betrug 1.516 Euro, 2010 waren es 1.748 Euro. Die teuerste über Sedo verkaufte und veröffentlichte Domain war 2011 gambling.com mit einem Preis von 2,5 Millionen US-Dollar. Die teuerste Domain mit deutscher Endung war Aktien.de mit 500.000 Euro und damit der bisher drittteuerste .de-Verkauf über Sedo.
Das Sedo Domainmarkt-Barometer ist eine seit 2005 erscheinende jährliche Studie zur Entwicklung des Domainmarkts. Es analysiert, wie sich die jeweiligen Top Level Domains im Markt verhalten. Die aktuelle Studie gibt es hier.
(ots)
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