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Kühlungsborn: Ostseebad mit bewegter Geschichte

Gute Luft, die Ostsee und die Wälder locken seit dem Ende des 18. Jahrhunderts Touristen in Deutschlands größtes Seebad. Zu DDR-Zeiten war Kühlungsborn ein idealer Ausgangspunkt, um Republikflucht zur 42 Kilometer entfernten Insel Fehmarn zu begehen. Heute erinnern ein Grenzturm und seit 2012 eine Dauerausstellung an dieses Kapitel deutscher Geschichte.

 Wer im November die grüne Stadt am Meer mit den vielen historischen Gebäuden im Stil der Bäderarchitektur besucht und sich eine kräftige Brise auf Deutschlands längster Strandpromenade um die Nase wehen lässt, ist entweder hartgesotten oder ein Freund der Gourmet-Tage, die vom 9. bis 17. November in Kühlungsborn stattfinden. Das Neptun Hotel  an der Strandstraße bietet anlässlich der 11. Kühlungsborner Gourmet-Tage am 17. November einen Themenabend  mit Live Musik der 20-iger und 30-iger Jahre sowie ein 4-Gänge-Menü an. Im hoteleigenen Wilhelms Restaurant mit antiquarischem Mobiliar aus original englischen Pubs werden die Gäste mit einer so herzlichen Freundlichkeit bedient, dass man das Wochenendangebot für zwei Nächte gerne auf sechs Tage Entspannung und Mee(h)r verlängert.

Um die Gegend zu erkunden, ist Molli, die erste Bäderbahn Deutschlands, das adäquate Fortbewegungsmittel. Von Kühlungsborn fährt die historische Bahn zunächst nach Heiligendamm, der „weißen Stadt am Meer“. Das elegante und aufwändig modernisierte Grand Hotel Heiligendamm, in dem 2007 der G8-Gipfel stattfand, lockt aktuell mit den Jahreszeitenangeboten „Winterzauber“ und „Weiße Momente“.

Von da geht es weiter bis nach Bad Doberan, wo das Doberaner Münster, die „Perle der norddeutschen Backsteingotik“ steht. Jahr für Jahr zieht die im 13. Jahrhundert erbaute Kirche des ehemaligen Zisterzienserklosters hunderttausende Besucher an. Wegen ihrer europaweit einzigartigen hochgotischen Ausstattung stellten die Doberaner den Antrag, das Kloster in das Weltkulturerbe der UNESCO aufzunehmen.  Zurück mit Molli in Kühlungsborn sollte man einen Abstecher zur katholischen Kirche „Heilige Dreifaltigkeit“ einplanen. Die vierschichtige Glascollage der in Düsseldorf lebenden Künstlerin Anja Quaschinski wurde im Jahr 2000 realisiert und bildet einen sehr schönen Kontrapunkt zur Formensprache des Hochmittelalters des Doberaner Münsters.

(Susan Tuchel)


 


 

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