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Umfrage

Mit diesen Politikern würden die Deutschen gerne Tür an Tür leben

Immonet hat 4300 User gefragt, welchen Politiker sie gerne als Nachbarn hätten. Es gibt eine Siegerin. Und überraschende Verfolger. Sogar ein FDPler holt mehr als 5 Prozent.

Die Wahl-Verlierer hätten allen Grund sich zu freuen, würden die Ergebnisse der Immonet-Nachbarschaftsumfrage die Zustimmung zu ihren Parteien widerspiegeln. Über 4000 Nutzer hat das Internet-Portal gefragt, neben welchem Politiker sie am liebsten leben würden.

Philip Rösler scheint als potenzieller Nachbar deutlich mehr Zuspruch zu erfahren denn als Mitglied des Bundestags: Zwar belegt er in der Immonet-Umfrage den letzten Platz, dies jedoch mit respektablen 15 Prozent. Eine Zahl, die in Wahlzeiten bei der FDP für Begeisterungsstürme gesorgt hätte. Dass rund ein Sechstel der Befragten gerne neben dem Familienvater wohnen würde, ist nicht weiter verwunderlich, gilt er doch als lockerer und humorvoller Zeitgenosse.

Auch Jürgen Trittin können sich die Teilnehmer der Umfrage als Nachbarn vorstellen. Zwar wird auch ihm das wenig befriedigende Ergebnis der Grünen bei den Bundestagswahlen angelastet, beachtliche 16,5 Prozent der Befragten sind sich allerdings sicher, dass er seinen Nachbarschaftspflichten pflichtbewusst nachkommen würde.

Auch Peer Steinbrück gilt als Gewinner der Umfrage: Mit rund 30,5 Prozent erreichte er dabei fünf Prozent mehr Zustimmung als die SPD bei den Wahlen. Bei einem Nachbarschaftsstreit wäre es angesichts seiner Scharfzüngigkeit und Angriffslust wohl deutlich angenehmer, ihn auf der eigenen Seite zu wissen.

Nicht nur als Kanzlerin, auch als Nachbarin wünschen sich die meisten Menschen Angela Merkel - allerdings fällt ihr Vorsprung bei der Umfrage weniger deutlich aus als der ihrer Partei bei der Wahl. Rund 38 Prozent können sich ein Leben mit der CDU-Parteivorsitzenden nebenan vorstellen. Was ihr als Politikerin positiv angerechnet wird - eine abwartende Haltung und stets an wirtschaftlichen Vorteilen orientiert - würde in der Nachbarschaft wohl auch nicht negativ auffallen. Besonders aufregend wäre es aber auch nicht - an Streitereien würde sie bestimmt gar nicht erst teilnehmen.

(Redaktion)


 


 

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