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Putz-Gewohnheiten

Bei jedem zehnten Deutschen kann man vom Boden essen

In puncto Sauberkeit und Ordnung nehmen es die Deutschen ganz genau, wie eine aktuelle Umfrage zeigt. Damit es zu Hause alles blitz-blank ist und bleibt, greift beinahe jeder Zweite frühzeitig zu Wischmopp und Co. - selbst wenn gar kein Schmutz zu sehen ist.

Knapp jeder Zehnte aller Befragten gibt an, dass der Boden sogar so sauber ist, dass man davon essen könnte. In einem mindestens sehr sauberen und ordentlichen Zuhause leben, nach eigener Aussage, weitere 47 Prozent der Befragten. Nur fünf Prozent der Deutschen schätzen die eigenen vier Wände als unordentlich ein. Die ordentlichsten sind die "erfahrenen Hasen": Die über 60-Jährigen legen den größten Wert auf ein strahlendes Zuhause. 

Spontaner Besuch kündigt sich an, was nun?

Rund drei Viertel der Deutschen erledigen dann noch schnell mehrere Putzarbeiten: 65 Prozent der Befragten räumen auf, putzen die Toilette (52 Prozent), saugen Staub (51 Prozent) oder räumen herumstehendes Geschirr auf (51 Prozent). Die Umfrage zeigt, dass vor allem Jüngere durch spontanen Besuch ins Schwitzen gebracht werden: Sie nennen die im Interview vorgegebenen Putzarbeiten deutlich häufiger als die Älteren.

Ein halber Arbeitstag pro Woche fürs Putzen

Damit die eigenen vier Wände sauber bleiben, beträgt die durchschnittliche Putzdauer der Deutschen 4,7 Stunden in der Woche. Laut Umfrage können zwölf Prozent der Befragten als Putzteufel beschrieben werden: Sie investieren mehr als zehn Stunden in das Saubermachen. Weiterhin bleiben die Geschlechterrollen klassisch verteilt: Frauen (6,2 Stunden) sind fast doppelt so aktiv wie Männer (3,2 Stunden).

Wohnungen im Osten sind sauberer

Den Putz-Thron erklimmen mit durchschnittlich 5,3 Stunden in der Woche die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Am wenigsten Zeit investieren die Süddeutschen (Bayern und Baden-Württemberg) mit durchschnittlich 4,2 Stunden. Fast zwei Drittel der Befragten aus dem putzbegeisterten Osten geben an (64 Prozent), dass es bei ihnen zuhause mindestens sehr sauber ist.

Die Studie wurde vom schwäbischen Familienunternehmen Kärcher in Auftrag gegeben. Das Meinungsforschungsinstitut Forsa befragte 1005 Bürger ab 18 Jahren, um herauszufinden, wie viel Zeit die Deutschen im Laufe der Woche mit dem Putzen verbringen. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

(Redaktion)


 


 

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