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Mehr Platz für Bildung: Neues Hörsaalzentrum am Campus kommt

Seit dem 11. November weht der Richtkranz über dem Rohbau des Hörsaalzentrums am Essener Campus der Universität Duisburg-Essen (UDE). Zum Richtfest lud die Niederlassung Duisburg des Bau- und Liegenschaftsbetriebs (BLB) NRW die Handwerker ein sowie Gäste aus Politik, Medien, Wissenschaft und Verwaltung.

Rund zwölf Millionen Euro investiert der BLB NRW als Bauherr und Eigentümer in den Neubau. 31.400 Kubikmeter Volumen umfasst der Rohbau; Raum, der in den nächsten Wochen und Monaten weiter ausgebaut und hergerichtet wird. „Hier wurde einiges bewegt“, betonte Dr. Armin Lövenich, zuständiger Niederlassungsleiter des BLB NRW. „Nach unvorhersehbaren Schwierigkeiten in der Anfangsphase schreiten die Bauarbeiten mittlerweile gut voran. Vor allem freut mich, dass wir schon jetzt eine teilfertiggestellte Ziegelfassade sehen können.“

„Wir sind zuversichtlich, das Objekt im Mai kommenden Jahres übergeben zu können.“ (Dr. Armin Lövenich, BLB NRW) 

Staatssekretär Gunther Adler aus dem NRW-Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr wertete das Richtfest als erneutes sichtbares Zeichen dafür, dass der Hochschulausbau einen sehr hohen Stellenwert für die Landesregierung habe. Prof. Radtke, Rektor der Universität Duisburg-Essen, lobte vor allem die Tatsache, dass das neue Hörsaalzentrum die verschiedenen Bereiche des Essener Campus stärker miteinander verbinde: „Der Neubau liegt so zentral, dass er fußläufig gut von den innenstadtnahen Uni-Standorten aus zu erreichen ist.“

Das Hörsaalzentrum bietet zwei unterschiedlich große Hörsäle: in einem finden rund 1.100, im anderen circa 150 Studierende Platz. Hinzu kommen die erforderlichen Nebenräume und Erschließungsflächen. Die kompakte und geschlossene Bauweise schützt den Hörsaalbetrieb vor Verkehrslärm. Der Baukörper ist mit dunkler Klinkerhaut überzogen und auf dem Dach begrünt; die hellen Tore wirken einladend und unterstreichen den Skulptur-Charakter des Baukörpers. Auch die Freianlage wird facettenreich gestaltet – mit verschiedenen Ebenen, Böschungen, Treppen und Rampen. Die Planung führte das Architekturbüro Funke + Popal Architekten aus.

(Redaktion)


 


 

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