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Mezzanine-Programme

Mittelstands-Unternehmen fürchten neue Finanzkrise

Viele mittelständische Unternehmen befürchten eine erneute Finanzkrise, wenn 2011 die ersten Mezzanine-Programme auslaufen - das ergibt eine aktuelle RölfsPartner Studie.

Immerhin handelt es sich allein in Deutschland zwischen 2011 und 2014 um ein Rückzahlungs-volumen von geschätzten 4,4 Milliarden Euro. Umso erstaunlicher sei es, so das in Düsseldorf ansässige Beratungsunternehmen, dass sich nur 18 Prozent der Unternehmen um die eigene Rückzahlungsfähigkeit sorgen und lediglich 32 Prozent bereits Maßnahmen ergriffen oder auch nur geplant haben, um die Rückzahlung sicherzustellen. "Wir haben eine große Diskrepanz zwischen dem grundsätzlichen Problembewusstsein und dem Gefühl der eigenen Betroffenheit festgestellt", so Arndt Rautenberg, Sprecher der Geschäftsführung der RölfsPartner Management Consultants und Autor der Studie.

Laut RölfsPartner Studie wurde bei 86 Prozent der Befragten vor Mittelvergabe keine Due Diligence durchgeführt und nur 71 Prozent haben ein Reportingsystem, das die Mezzanine-Geber quartalsweise informiert.

"Unternehmen müssen sich frühzeitig um eine Anschlussfinanzierung kümmern und das Gespräch mit ihren Mezzanine-Gebern suchen", so Arndt Rautenberg, der das RölfsPartner Competence Center Transactions leitet.

RölfsPartner hat laut eigenen Angaben für die Studie mehr als 50 Interviews, davon 20 Tiefeninterviews, mit Entscheidungsträgern betroffener Unternehmen, Banken und Private-Equity-Häuser geführt.

(ots/Redaktion)


 


 

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