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Virus H1N1

Essener Institut rät zur Impfung gegen Schweinegrippe

Das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (RWI) rät zu Impfungen gegen das H1N1-Virus. Denn dadurch lassen sich mögliche negative Auswirkungen der Schweinegrippe auf die Konjunktur abmildern. Auch Pandemie-Notfallpläne sind für Unternehmen sinnvoll.

Die Schweinegrippe wird die erholende Wirtschaft der Bundesrepublik aller Voraussicht nach zwar weniger stark treffen als gedacht, trotzdem beziffern Experten die Kosten je nach Stärke des Grippe-Ausbruchs zwischen zehn und 40 Milliarden Euro. Berechnungen des Versicherungsriesen Allianz und des Essener RWI-Instituts nach entsprechen die Beträge zwischen 0,4 bzw. 1,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Impfungen sind laut RWI ratsam, denn so ließen sich negative Auswirkungen auf die Wirtschaftsleistung abschwächen.

Präventive Ausgaben gerechtfertigt

"Die Schweinegrippe ist ein Nachfolger der Spanischen Grippe, die zwischen 1918 und 1920 über 40 Millionen Todesopfer gefordert hat. Vorsorge ist besser als Nachsorge. Denn Erhebungen haben gezeigt, dass Deutschland sonst vom einen auf den anderen Tag zum Dritte-Welt-Land werden könnte", unterstreicht Olivia Ziriakus, Geschäftsführerin der auf Hygienemanagement spezialisierten Hygenia-Net GmbH gegenüber der Nachrichtenagentur pressetext. Auch sei es bezeichnend, dass die Bundesregierung als eines der letzten Länder der Welt Impfstoff bestellt hat. "Viele Unternehmen verkennen die Gefahr und gehen ein zu hohes Risiko ein."


 

 

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