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100 Mbit/s für alle

Vodafone startet eine Breitband-Initiative: In den ersten Regionen Deutschlands beginnt der Kommunikationskonzern aus Düsseldorf ab sofort mit der Vermarktung neuer DSL-Hochleistungs-Internetanschlüsse für private Haushalte.

Vectoring ist eine Erweiterung der bereits bekannten Übertragungstechnologie VDSL. Sie ermöglicht Vodafone-Kunden, über die bestehende Kupferleitung erstmals Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde im Download und 40 Megabit pro Sekunde im Upload zu nutzen.

Kooperation mit der Deutschen Telekom

Mit seinem VDSL-Vectoring Angebot erreicht Vodafone zum Start mehrere hunderttausend Haushalte in ausgewählten Orten Deutschlands - darunter Städte wie Hilden, Kiel, Tübingen und Offenburg. Ein großflächiger Ausbau ist für die kommenden Jahre über die Kooperation mit der Deutschen Telekom, aber auch durch Ausbau eigener Netzinfrastruktur geplant.

Eröffnungsangebot für nur 10 Euro mehr in den ersten 12 Monaten

Dabei soll der Hochleistungs-Anschluss mit einem Aufpreis von 20 Euro für die Breitband-Option VDSL 100000 bezahlbar bleiben. In einem Eröffnungsangebot bietet Vodafone die Option in den ersten 12 Monaten zum halben Preis und damit für 10 Euro Aufpreis pro Monat an. Das Angebot gilt für Neu- und Bestandskunden, die VDSL-Vectoring bis zum 02. November 2014 abschließen. Interessierte Kunden können unter http://dslshop.vodafone.de/ prüfen, ob auch an ihrem Wohnort VDSL-Vectoring verfügbar ist.

Neuer Schritt in Richtung deutschlandweiter Highspeed-Internetversorgung

Bereits heute können zwei Drittel aller Haushalte in den von der Tochter Kabel Deutschland versorgten Bundesländern Hochgeschwindigkeitsinternet mit 100 Mbit/s beziehen. VDSL-Vectoring ist somit ein weiterer Schritt in Richtung einer deutschlandweiten Highspeed-Internetversorgung. Vodafone forscht schon an der künftigen Gigabit-Technologie 5G, die in einigen Jahren auch im Mobilfunk für Gigabit-Geschwindigkeiten sorgen wird. Damit möchten die Düsseldorfer schon jetzt und auch in Zukunft wertvolle Beiträge für den flächendeckenden Breitbandausbau in Deutschland leisten.

Wie funktioniert VDSL-Vectoring?

Üblicherweise liegen mehrere tausend Teilnehmeranschlussleitungen eng zusammengefasst in einem Hauptkabel. Werden nun Signale für Daten- und Sprachdiente durchgeleitet, kommt es zu einer gegenseitigen Beeinflussung benachbarter Leitungen. Das führt zu einer Reduzierung der Bandbreite. Durch eine spezielle Kanalkodierung werden die gegenseitigen Störungen benachbarter Übertragungsleitungen reduziert. Weniger Störung bedeutet höhere Übertragungsgeschwindigkeit, sodass über die vorhandene Kupferleitung Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s genutzt werden können.

(ots / Redaktion)


 


 

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