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Gemeinsam den Schlaganfall besiegen

Seit Anfang des vergangenen Jahres läuft die Kampagne "Netzwerk Ruhrgebiet gegen den Schlaganfall". In ihr haben sich mittlerweile 26 neurologische Kliniken im Ruhrgebiet zusammengeschlossen.

Gemeinsame Aufgabe ist die optimale, hochqualifizierte Versorgung von Schlaganfall-Patienten sowie eine möglichst umfassende Information der gesamten Bevölkerung - Laien und Profis gleichermaßen - und somit eine nachhaltige Verbesserung von Prävention und Rehabilitation.

Der Schlaganfall betrifft nicht nur die alten Menschen, sondern jeder von uns kann durch die plötzliche Verstopfung einer Hirnschlagader oder deren Riss einen plötzlichen Schlaganfall erleiden. Der Schlaganfall ist die häufigste Ursache für eine bleibende Behinderung von Erwachsenen und nach dem Herzinfarkt die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Gut informiert und mit der entsprechenden bewussten Lebensweise sind wir dem Schlaganfall jedoch nicht unbedingt hilflos ausgeliefert. Wir können ihn in vielen Fällen vermeiden oder, beispielsweise durch schnelles und überlegtes Handeln, zumindest seine bleibenden Folgen deutlich vermindern.

Allemal besser ist es natürlich, den Schlaganfall gar nicht erst zu erleiden. Auf viele der Risiken hat man durchaus Einfluss. Der Hauptrisikofaktor für den Schlaganfall ist Bluthochdruck. Eine frühzeitige Erkennung und konsequente Behandlung von Bluthochdruck durch Nikotinverzicht, Ernährungsumstellung, Gewichtsabnahme oder auch Medikamente senkt das Schlaganfallrisiko um bis zu 40 Prozent! Schlaganfallprävention kann auch in kleineren Dosen bereits viel bewirken. Es muss nicht immer gleich semiprofessioneller Ausdauersport sein, mit dem man Bewegungsmangel entgegenwirkt - es zählt jeder Schritt, den Mann/Frau im Alltäglichen macht! Prävention fängt schon im Kleinen an: die Treppe statt des Aufzugs zu wählen oder nach der Arbeit einen Spaziergang zu machen ist in jedem Fall besser, als … es eben nicht zu tun!

Doch nicht der "erhobene Zeigefinger des Lehrers Hempel", sondern Spaß ist es, was die Menschen im Allgemeinen antreibt. Diese Erkenntnis bildet die Grundlage der "Expedition Schweinehund", die von der Deutschen Gesundheitsauskunft in Zusammenarbeit mit der Firma tappa.de durchgeführt wird. Ein Projekt, von dem auch Priv.-Doz. Dr. med. Elmar W. Busch, Chefarzt der Klinik für Neurologie und klinische Neurophysiologie der Evangelischen Kliniken Gelsenkirchen sowie Mitinitiator des Netzwerks "Ruhrgebiet gegen den Schlaganfall", überzeugt ist: Vom 18.10 - 20.12.2010 findet dieser innovative, virtuelle Gesundheitslauf unter Beteiligung eines "Expeditionsteams" um Dr. Busch statt.

Ziel ist die Steigerung der Bewegungsrate der Expeditionsteilnehmer, welche in Teams gegeneinander und gegen den inneren Schweinehund antreten werden. Innerhalb von 64 Tagen wird dabei jedes Teammitglied durchschnittlich die der Strecke Gelsenkirchen - München entsprechende Anzahl von Schritten gehen. Die Mischung aus Gesundheitsprävention, Gemeinschaftserlebnis, Alltagsverträglichkeit und Unabhängigkeit von Alter und persönlicher Fitness garantiert schnelle Erfolge und legt die Basis dafür, dass die Teilnehmer auch nach Ende der Expedition weiterhin "bewegt" leben. Mitmachen kann jeder, der etwas für seine Gesundheit tun will.

Anmeldeschluss für Teams aus zwei bis acht Mitgliedern ist der 13. Oktober 2010. Alle Informationen zur "Expedition Schweinehund" sowie den Link zur Anmeldung finden Sie unter www.deutschegesundheitsauskunft.de/expedition-schweinehund

(Redaktion)


 


 

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