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  • 06.12.2013, 03:10 Uhr
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  • Dortmund/Metropole Ruhr/NRW
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Vorreiter bei Schlüsseltechnologien

In Dortmund hat die Zukunft schon begonnen

Was bringt die Zukunft? „Intelligente Fabriken“, Licht aus organischen Substanzen und Werkzeuge aus Laserstrahlen. In Dortmund und NRW hat diese Zukunft längst begonnen, wie der Talk im Museum zum Thema „Schlüsseltechnologien“ vor großem Publikum klarmachte.

Mehr als 150 Gäste folgten im Museum für Kunst- und Kulturgeschichte der Diskussion hochkarätiger Experten. „Schlüsseltechnologien, die diesen Namen verdienen, müssen heute die Belange der nächsten Generation berücksichtigen und es der Gesellschaft ermöglichen, ihre großen Aufgaben nicht irgendwie, sondern nachhaltig zu meistern“, erklärte Prof. Dr. Achim Bachem, Vizepräsident der Helmholtz-Gemeinschaft und Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums Jülich. „Durch enorme Forschungsanstrengungen kann es gelingen, den Energiebedarf der Menschheit künftig klimaverträglich und sicher zu decken."

Der Stoff, aus dem man Zukunft macht

Ob Energieversorgung, Gesundheit oder Ressourcen- und Klimaschutz: Schon jetzt haben Nanotechnologie, Mikrosystemtechnik, Photonik und „Neue Werkstoffe“ Aspekte unseres Lebens deutlich verändert. Ein innovativer Stahl etwa, hoch belastbar und leicht zu verarbeiten, beflügelt die Entwicklung von Brennstoffzellen und energiesparenden Antrieben. Neuartige organische Materialien führen zu einer Revolution in der Beleuchtungsindustrie. Anders als LED erlauben die „Organischen LED“ (OLED) biegbare und druckbare Beleuchtungselemente. Schon 2015 erwarten Experten einen weltweiten OLED-Markt mit Milliarden-Umsätzen.

Dortmund: führender Standort in Nanotechnologie

„Ein maßgeblicher Teil dieser Entwicklungen spielt sich direkt vor unserer Haustür ab“, betont Michaela Franzes von der Wirtschaftsförderung Dortmund. „Die Stadt Dortmund hat sich zu einem der führenden Standorte der Mikro- und Nanotechnologie entwickelt: Mit 46 Unternehmen und rund 2.400 Beschäftigten zählt sie zu den europaweit drei größten Clustern der Branche.“ Das Land NRW gehört auf dem Gebiet der Nanotechnologie international zu den Vorreitern und ist auch für Mikrosystemtechnik und Neue Werkstoffe das Bundesland Nr. 1.

(Redaktion)


 


 

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