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Von der Idee bis zum Geschenkeinkauf: Weihnachten findet mehr und mehr im Web statt

Europäische Weihnachtsstudie von Yahoo! belegt, dass das Internet als Ideengeber und Einkaufskanal auch im Weihnachtsgeschäft eine immer wichtigere Rolle spielt

Die Wirtschaft floriert und auch das bevorstehende Weihnachtsgeschäft dürfte wenig Anlass zur Klage bieten. Denn beim Blick auf Weihnachten sehen die Deutschen keinen Grund, den Gürtel enger zu schnallen. Rabatte oder Sonderangebote, so das Ergebnis der aktuell von Yahoo! veröffentlichten Studie, beeinflussen die Geschenkewahl nur marginal: Mehr als die Hälfte gibt 2010 hierzulande für Weihnachtgeschenke über 300 Euro aus. Ein guter Teil davon wandert inzwischen ins Web. Nicht nur als Inspirationsquelle für Geschenke, sondern auch als Einkaufsort nimmt das Web, so eines der zentralen Ergebnisse der Studie, eine immer stärkere Position ein - und das nicht nur in der Bundesrepublik.

Weihnachtsfrust statt Weihnachtslust?

Davon ist bei den Bundesbürgern, aber auch in Großbritannien, Frankreich und Italien bisher recht wenig zu spüren. Denn die von den Yahoo!-Marktforschern provokant formulierte Aussage "Weihnachten sollte abgeschafft oder verboten werden - es ist ohnehin nur aufgebauscht und kommerziell" stößt lediglich bei einer kleinen Minderheit von 13 Prozent im europäischen Durchschnitt auf Zustimmung. Einzig in Spanien sind es ein paar Weihnachtsmuffel mehr (25 Prozent).

An Weihnachten sitzt das Geld locker

Die Mehrheit kann dem Weihnachtsfest offensichtlich nach wie vor eine Menge abgewinnen und greift dafür auch tief in die Tasche. So gibt in der Yahoo!-Studie weit mehr als jeder dritte Deutsche und beispielsweise mehr als die Hälfte der Italiener an, in diesem Jahr für Weihnachten über 300 Euro auszugeben, in Großbritannien, Frankreich und Spanien sind es sogar mehr als 60 Prozent der Befragten. Dabei lassen sich vor allem Männer Geschenke auch gerne noch deutlich mehr kosten - und das in allen europäischen Ländern.

Die meisten Geschenke liegen in Großbritannien unter dem Weihnachtsbaum: 43 Prozent - beispielsweise im Vergleich zu 19 Prozent hierzulande und immerhin noch 27 Prozent in Italien - kaufen auf der Insel dieses Jahr zehn und mehr Geschenke. Bemerkenswert ist hierbei allerdings, dass in allen europäischen Ländern mehr Frauen viele Geschenke machen als Männer, was in Großbritannien besonders ins Auge fällt: Während hier mehr als die Hälfte der britischen Frauen (53 Prozent) zehn und mehr Geschenke unter den Weihnachtsbaum packen, sind es gerade mal 35 Prozent der Briten. Genau umgekehrt sieht das Verhältnis bei der Aussage "keine Geschenke" aus - vor allem Männer schenken schlicht nichts. 15 Prozent der in der Studie befragten Männer verzichten hierzulande in diesem Jahr ganz und gar auf Geschenke. Bei den deutschen Frauen sind es gerade mal sieben Prozent.

Weihnachts-Shopping goes online

Doch anstatt sich in der Vorweihnachtszeit in überfüllten Fußgängerzonen und Warenhäusern durchzuschlagen, erledigen die Befragten in allen fünf europäischen Ländern ihre Weihnachtseinkäufe immer öfter am Computer, wobei wiederum die Briten die Nase vorn haben: 20 Prozent geben hier an, bereits mehr als die Hälfte ihrer Weihnachtsausgaben online zu tätigen, hierzulande bestätigen dies erst 14 Prozent. Ein Viertel der befragten Deutschen gibt an, in diesem Jahr für Weihnachtsgeschenke auch mehr Geld im Internet auszugeben als im vergangenen Jahr - noch höher fällt dieser Prozentsatz in Frankreich (27 Prozent) und Großbritannien (32 Prozent) aus.


 


 

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