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Westfälisches Energieforum

Dortmund senkt Strom- und Wasserverbrauch deutlich

Beim 1. Westfälischen Energieforums in Dortmund diskutierten Experten über die Herausforderungen der Energiewende. Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau betonte darüber hinaus, dass durch das Energiemanagement in den letzten Jahren der Strom- und Wasserverbrauch gesunken sei.

Rund 240 Expertinnen und Experten diskutierten auf Zeche Hansemann in Dortmund, wie Unternehmen durch praxisnahe Lösungen die Herausforderungen der Energiewende meistern können. Eingeladen waren Fach- und Führungskräfte aus Unternehmen und Kommunen sowie der Wissenschaft. 

Versorgungskonzepte für Unternehmen

Hochrangige Referenten aus Unternehmen und Wissenschaft zeigten auf, wie eine intelligente Energiebeschaffung funktionieren kann und welche Versorgungskonzepte am besten für Unternehmen geeignet sind. Thematisiert wurden zudem Fragestellungen im Fokus des Strom- und Wärmemarktes sowie Chancen und Risiken des Energiemanagements in Betrieben. Innovative Technologien und Konzepte aus den Bereichen Energie- und Ressourceneffizienz wurden vorgestellt.

Masterplan Energiewende wirkt

Oberbürgermeister Ullrich Sierau betonte, dass die Auswirkungen der Energiewende und die mit ihr verbundenen Herausforderungen, Chancen, Risiken und Entwicklungen eine große Bedeutung für Unternehmen und Industrie haben. In Dortmund habe man mit dem Masterplan Energiewende eine strategische Grundlage erarbeitet, über die vorhandene Kompetenzen im Bereich Technologie und Innovationen weiterentwickelt werden können. Mehr als 1.000 Akteure haben ihr Wissen, ihre Erfahrungen, aber auch Bedenken und Zukunftsängste, in den Erarbeitungsprozess eingebracht.

Reduzierung der Umweltbelastungen

Wesentliche Faktoren zum Gelingen der Energiewende seien der bewusste, schonende Umgang mit Energie in allen Lebensbereichen, aber auch die Entwicklung neuer Technologien und innovativer Produkte. Die Einführung eines Energiemanagements zur systematischen Planung, Durchführung und Optimierung des Energieeinsatzes, das neben der kontinuierlichen Verbesserung der Energieeffizienz und der Senkung der Energiekosten auch die Reduzierung der Umweltbelastungen zum Ziel hat, kann ein wesentlicher Baustein zur Erreichung der Klimaschutzziele sein. 

Klimaschutz als Innovation

„Wir haben über unser internes Energiemanagement nicht nur den Energieverbrauch reduziert, sondern zeitgleich Energiekosten in Millionenhöhe vermieden.“ In den letzten zehn Jahren ist der Wärme- sowie Wasserverbrauch der Stadt Dortmund um rund 27 Prozent gesunken. Der Stromverbrauch konnte um 3,8 Prozent reduziert werden, obwohl nach bundesweitem Trend der Stromverbrauch steigt. Thomas Westphal, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund zeigte für den Standort Dortmund auf: „Klimaschutz ist Innovation“. Der Masterplan Energiewende sei ein Beleg für die technologische Innovationskraft der Dortmunder Wirtschaft und Wissenschaft. 

(Redaktion)


 


 

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