Sie sind hier: Startseite Ruhr Aktuell Metropole Ruhr
Weitere Artikel
Wirtschaftsfaktor Hochschule

Metropol-Region profitiert von Universitäten

Laut einer Studie des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft in Essen zahlen sich Hochschulen als Wirtschaftsfaktor aus. So steigt die Wirtschaftskraft pro Kopf an einem Hochschulstandort um rund 4.500 Euro pro Einwohner und die Arbeitslosenquote sinkt um rund ein Drittel.

Hochschulen tragen jedoch unmittelbar zur regionalen Wertschöpfung bei. 2010 erwirtschafteten sie rund 190 Milliarden Euro und damit rund sieben Prozent zum Bruttoinlandsprodukt bei. Doch je nach Größe und Struktur der Hochschule fallen die Effekte höher oder niedriger aus. So profitieren Berlin, Hamburg und Bremen am stärksten von ihren Hochschulen. Aber auch im Flächenland Baden-Württemberg erhöht sich das Bruttoinlandsprodukt außerordentlich durch die hohe Anzahl an Hochschulen, während das Saarland im Bundesländer- Vergleich das Schlusslicht bildet.

Große finanzielle Unterschiede

Trotz der hohen Wirtschaftskraft von Universitäten, variieren die Grundmittel pro Student, welche die Bundesländer ihren Universitäten zur Verfügung stellen, stark. Spitzenreiter ist Niedersachsen mit knapp 12.000 Euro pro Student. In NRW stehen einem Studenten dagegen nur knapp 8.000 Euro zu Verfügung. Einen Zusatzverdienst bekommen die Universitäten durch die Einwerbung von Drittmitteln. Drittmittelgeber sind unter anderem die Deutsche Forschungsgemeinschaft und Unternehmen. Bei der Einwerbung von Drittmitteln waren die Universitäten in NRW nur mäßig erfolgreich, pro Student erwarben sie nur rund 2.000 Euro. Sachsen kam dagegen auf einen Betrag von knapp 4.000 Euro.

(Redaktion)


 


 

Universität
Wirtschaftsfaktor
Drittmittelakquise

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Hochschule" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: