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Hannover Messe

Dortmunder Startup präsentiert neue Software auf der HMI

Vom 7. bis zum 11. April präsentiert das Dortmunder Startup „eve – evaluation visualization evolution“ sein logistisches Assistenzsystem auf der Hannover Messe Industrie. Mit seiner Software können mittelständische Unternehmen ihre Prozesse und Systeme nutzerfreundlich überprüfen, bewerten und optimieren.

Mittelständische Produktionsunternehmen bei der selbstständigen Prozessoptimierung zu unterstützen – das ist das Ziel von „eve – evaluation visualization evolution“. Selbst für große Industrieunternehmen gibt es keine ausreichende Software, mit denen sie ihre Produktionssysteme und -prozesse planen und simulieren können – für den Mittelstand sind diese bislang gar nicht denkbar. In der Folge bleiben Produktionskapazitäten häufig ungenutzt oder werden überlastet. „Hier setzen wir an“, erläutert Mitgründer Nils Luft. „Mit unserer Software können Unternehmen ihre Prozesse und Systeme überprüfen, bewerten und optimieren. Und das ganz einfach und intuitiv per Drag und Drop, also sehr nutzerfreundlich – und zu Preisen, die der Mittelstand bezahlen kann.“

Spielerisch zum virtuellen Modell

eve ist ein innovatives Werkzeug, das spielerisch bedient werden kann und das den Produktionsvorgang einfach und schnell abbildet. Das Programm visualisiert die bestehenden betrieblichen Fertigungsabläufe und stellt sie in einem virtuellen Modell dar. Der Nutzer ist zu jedem Zeitpunkt über den aktuellen Systemzustand, die Systemauslastung sowie - konfiguration informiert. Engpässe können vorab identifiziert und vermieden werden. 

In der akademischen Lehre findet das Programm bereits Verwendung am Lehrstuhl für Unternehmenslogistik an der Technischen Universität (TU) Dortmund. Ein naheliegender erster Schritt, ist das Startup von Nils Luft, Christoph Besenfelder, Dmytro Galytskyy und Viktor Stoklossa doch eine Ausgründung aus der TU.

start2grow Jury überzeugt

„Ein wesentlicher Baustein auf dem Weg zum Erfolg war dabei das Innovationslabor“, so Luft. „Es unterstützt mit speziell zugeschnittenen Qualifizierungsprogrammen, Workshops und Mentoren aus der freien Wirtschaft frühzeitig herausragende technologische oder wissensbasierte Geschäftsideen bis zur Marktreife“, ergänzt die Projektkoordinatorin Stefanie Gerszewski.

Der Erfolg kann sich sehen lassen: Das Team konnte mit seinem logistischen Assistenzsystem bereits die Jury des Gründungswettbewerbs start2grow überzeugen. Im vergangenen Jahr gewannen die Jungunternehmer den mit 10.000 Euro dotierten Sonderpreis Technologie sowie den mit 3.000 Euro dotierten vierten Platz im Businessplanwettbewerb. Seit dem 1. Juli 2013 wird das Team darüber hinaus vom BMWi mit dem EXIST-Gründerstipendium für ein Jahr unterstützt.

(Redaktion)


 


 

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