18.02.2010  13:08 Uhr

Internetplattform
Der große Stöber – Ruhr

Essen. Ladenbesitzer feierten Start in der Alten Lohnhalle Essen

Wo findet man im Ruhrgebiet die besonderen Angebote, originelle Einzelstücke und außergewöhnliche Dienstleistungen? Einen Überblick verschafft die Internetplattform Der große Stöber – Ruhr. Hier können sich Läden abseits des Mainstreams vorstellen. Mit einem Sektempfang und Einzelstücken feierten 52 Ladeninhaber gestern den Start des Projektes im Hotel Alte Lohnhalle in Essen-Kray.

Initiatorin und Organisatorin des Projektes ist die Dortmunderin Beate Schwedler mit ihrem Büro Kunstprodukt. Die Internetplattform ist die virtuelle Fortsetzung des vor zehn Jahren im Grafit Verlag erschienenen Shopping-Guides "Der große Stöber – Ruhrgebiet".

Wer heute online stöbert, findet Hüte aus Witten, Schmuck aus Bochum, Möbel aus Oberhausen oder ein Feuerkorb aus Dortmund. Der große Stöber – Ruhr präsentiert die Läden, Werkstätten und Dienstleister, die der Metropolregion ein Gesicht geben, sortiert nach Orten, Branchen und Namen. Eine eigene Rubrik gibt es z.B. für "Revier-Marken". Vorgestellt werden außerdem besondere Märkte, Veranstaltungen und Messen.

Andrea Höber von der Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH würdigte in ihrer Rede die besondere Qualität, die mit diesem Projekt sichtbar würde: „In einer Zeit, in der viele Städte gleich aussehen, weil es überall die gleichen Filialen gibt oder wo man gar keine Geschäfte mehr findet, ist es mutig, offensiv nach vorn zu gehen und zu zeigen, was wir hier alles Tolles haben.“

Stöber-Ruhr, Copyright:
Stöber-Ruhr

Aber das Ruhrgebiet sei auch interessiert daran, sich nach außen als Kurzreise-Region darzustellen mit interessanten Angeboten. Die großen Einkaufszentren seien für viele Besucher ein interessanter Aspekt, aber die besonderen Läden – eben das, was man woanders nicht finden kann – präsentiere Der große Stöber.

Der große Stöber richtet sich an ein Publikum, das zwischen all den Label-Stores der Einkaufsmeilen das wirklich Besondere sucht. Er richtet sich an Menschen, die für eine besondere Idee, ein besonderes Produkt bereit sind, einige Kilometer zu fahren. Er richtet sich an Kunden, die den persönlichen Umgang in inhabergeführten Unternehmen schätzen.

In der jungen Generation sind inzwischen neue Shop-Konzepte entstanden, „Konzept-Stores“ wie zum Beispiel Heimatdesign in Dortmund, das „Eins A“ in Recklinghausen oder die „Wohngemeinschaft“ in Essen. 


 

(Redaktion)

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