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Ruhrlagebericht

Wirtschaftskrise: Hoffnungsschimmer über dem Revier

Kreativwirtschaft ist kein Allheilmittel

Vom „Kulturhauptstadtjahr 2010“ erwartet Thomas Hüttemann eine positive Wirkung: „Dieses internationale Großereignis sorgt für einen weiteren Stimmungsschub.“ Vor allem auf den internationalen Imagegewinn und den positive Effekt für Tourismus und Gastronomie hoffen die Kammern im Revier. Die Kreativwirtschaft in der Metropole Ruhr sei zwar ein zunehmend wichtiger Faktor, die Leitbranchen bleiben aber weiter Industrie und Logistik . "Die Kreativunternehmen haben überwiegend lokale und regionale Bedeutung und bieten keine Exportmöglichkeiten", unterstreicht Tillmann Neinhaus. Der Bochumer IHK-Hauptgeschäftsführer nimmt für seine Stadt in Anspruch, mit dem Bermudadreieck das "erste Kreativquartier des Ruhrgebiets" zu besitzen.

Trotz der hohen Gründungsquote und der Schaffung von neuen Arbeitsplätzen sei diese Branche "kein Allheilmittel, um die Strukturprobleme der Region zu lösen". Doch immerhin wollen die Industrie- und Handelskammern im Ruhrgebiet die Kreativunternehmen fördern, in dem sie sich als "Plattform zur Vernetzung" anbieten und im Rahmen der Stadtentwicklung kostengünstige Räume und ganze Quartiere für die Akteure bereitstellen. Denn - so Neinhaus - "die vielen kleinen Unternehmen der Branche können meist die hohen Mieten in den neuen Büro-Towers nicht bezahlen."  

(Redaktion)


 

 

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