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Landtagswahlen

Der Wähler hat gesprochen: in Baden-Württemberg gibt es den Politikwechsel

Rund 7,8 Millionen Wahlberechtigte waren in Baden-Württemberg dazu aufgerufen, einen neuen Landtag zu wählen. Nach dem vorläufigen amtlichen Ergebnis können die Fraktionen von Grün-Rot die neue Regierung bilden und die Fraktionen von Schwarz-Gelb ablösen.

Selten war der Wahlkampf so spannend wie heuer und selten hat er so viele Wähler in die Wahllokale getrieben. Die Atompolitik nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima stand im Mittelpunkt der politischen Diskussion und hatte das umstrittene Bauprojekt Stuttgart 21 als Hauptthema verdrängt. Aber auch in der Bildungspolitik wurde über die Werkrealschule, das verkürzte G8-Gymnasium und den Ausbau des Betreuungsangebots für Kleinkinder intensiv gestritten. Nun sind die Parteien in der Regierungsverantwortung gefordert, zu erklären, wie sie ihre Wahlversprechen einlösen und in welchen Bereichen sie künftig sparen wollen, um die grundgesetzlich verankerte Schuldenbremse einhalten zu können.

Winfried Kretschmann wird möglicherweise als erster Grüner Ministerpräsident eines Bundeslandes werden.

Nach dem vorläufigen amtlichen Ergebnis von 21 Uhr können Grün-Rot die nächste Landesregierung  bilden und Schwarz-Gelb ablösen. Bei voraussichtlich 138 Mandaten im nächsten Stuttgarter Landtag kommen Grüne und SPD zusammen auf 71 Sitze. CDU und FDP erreichen gemeinsam 67 Sitze, das Ergebnis ist knapp.

Die Grünen erzielen mit 24,2 Prozent das beste Ergebnis ihrer Geschichte, SPD, CDU und FDP kommen auf eines der schlechtesten Ergebnisse ihrer Geschichte. Die Wahlbeteiligung lag bei 66,2 Prozent (2006: 53.4 Prozent).

Landtagswahl 2011 Baden Württemberg (Angaben in Prozent)

CDU: 39,0% (2006: 44,2%)

SPD: 23,1% (2006: 25,2%)

Grüne: 24,2 % (2006: 11,7%)

FDP: 5,3% (2006: 10,7%)

Die Linke: 2,8% (2006: 3,1%)

Sonstige: 5,5% (2006: 5,1%)

(Redaktion)


 


 

Rund 7
8 Millionen Wahlberechtigte waren in Baden-Württemberg dazu aufgerufen
einen neuen Landtag zu wählen. Nach dem vorläufigen amtlichen Ergebnis können die Fraktionen von Grün-Rot die neue Regierung bilden und die Fraktionen von Schwarz-Gelb abl

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