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ACTION Saar Lorraine

Neues Projekt macht KMUs fit für die Großregion

ACTION Saar Lorraine ist ein grenzüberschreitendes Projekt, das die Kommunikation und Interaktion zwischen kleinen und mittleren Unternehmen in Saarland und Lothringen verbessern will. Am 24. September findet die erste Fachtagung des Projektes statt. business-on.de sprach mit zwei Verantwortlichen des Projektes: Guy Keckhut (Cnam) und Petra Riemer-Hommel (HTW).

business-on.de: Es gibt bereits viele grenzüberschreitende Projekte und Initiativen in der Großregion Saar-Lor-Lux. Was bietet ACTION Saar Lorraine, was andere nicht können?

Petra Riemer-Hommel, HTW Saar: ACTION richtet sich explizit an kleinere und mittlere Unternehmen der Region. Eine Zielgruppe, die von einer Ausweitung ihrer Geschäftstaetigkeit über die Grenze hinaus profitieren könnte, jedoch im Gegensatz zu größeren Unternehmen nicht über eigene Ressourcen verfuegt, um diese Bereiche nachhaltig ausbauen zu können.

ACTION bietet dieser Zielgruppe eine Plattform, die sowohl Information, als auch Vernetzung fördert. Dadurch lässt sich die relative Isolation der kleineren Unternehmen reduzieren.

business-on.de: Sie wollen saarländische und lothringische Unternehmen für die Grenzregion sensibilisieren. Wie genau versuchen Sie dies umzusetzen?

Guy Keckhut, Cnam: Nicht nur sensibilisieren! Wir wollen diesen Unternehmen und ihren Führungskräften neue und praxisorientierte Werkzeuge zu Verfügung stellen.

business-on.de: Welche konkreten Vorteile ergeben sich denn für die kleinen und mittleren Unternehmen durch die bessere Vernetzung mit dem Nachbarland?

Petra Riemer-Hommel, HTW Saar: Erschliessung neuer Märkte und Kunden, dass ist selbstverständlich von großer Bedeutung für einen Manager. Wir zielen aber auch auf Dinge wie Abbau von interkulturellen und administrativen Barrieren…

Guy Keckhut, Cnam: Noch anders gesagt, wir ermöglichen den KMU ihre Kompetenzen in Bereichen zu erweitern, in denen sie, anders als Großunternehmen, nicht über eigene personelle Ressourcen verfügen.

Sicher ist es in diesem Fall positiv, dass es bereits viele Kontakte und Kooperationen zwischen dem Saarland und Lothringen gibt. Diese Kooperationen können dann dank dieses Projekts noch besser beworben werden.

Fachtagung am 24. September

business-on.de: Am 24. September laden Sie zur ersten Fachtagung des Netzwerkes. Was dürfen die Besucher an diesem Tag erwarten?

Petra Riemer-Hommel, HTW Saar: Wir erwarten ca. 100 Gäste. Neben Grußworten der lothringischen und saarländischen Politik, geben wir unseren Besuchern die Chance unsere Plattform selbst zu testen, in Themenworkshops aktiv mitzudiskutieren und im Rahmen der Veranstaltung und der begleitenden Ausstellung auch bereits erste eigene Kontakte zu knüpfen.

Wir freuen uns, wenn möglichst viele der Gäste die Chance nutzen, auch im Anschluss das neugeschaffene ACTION-Netzwerk aktiv mitzugestalten.

business-on.de: Wagen Sie mal einen kleinen Blick in die Zukunft: Wie steht es in fünf Jahren um die grenzüberschreitenden und interkulturellen Kompetenzen der Organisationen in Saarland und Lothringen?

Guy Keckhut, Cnam: Das ist für uns alle und besonders für die Medien wie Sie ein interessantes Thema.

Was wir in unserem Bereich sagen können ist, dass es noch vieles zu tun gibt. Zum Beispiel hoffen wir dass es in fünf Jahren - vorher waere noch besser! - selbstverständlich wird, die Sprache des Nachbarn zu lernen und zu sprechen. Und dass man die interkulturellen Unterschiede eher als Chance denn als Barriere begreift…

Weitere Informationen zum Projekt und der Fachtagung in Forbach auf der Website von ACTION Saar Lorraine.

(Redaktion)


 


 

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