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Jugendliche im Saarland gehen etwas verantwortlicher mit Alkohol um

Im Saarland ist die Zahl jugendlicher Komasäufer leicht gesunken. Im Jahr 2009 kamen nach Informationen der DAK landesweit 427 Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 19 Jahren mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Nach den Daten des Statistischen Bundesamtes nahm die Zahl der Betroffen im Vergleich zu 2008 damit um 5,5 Prozent ab.

„Trotz leichten Rückgangs sind die Zahlen alarmierend“, kommentiert Michael Hübner, DAK-Landeschef für das Saarland, die aktuellen Daten. „Von einer Trendwende kann aber noch nicht gesprochen werden. 

Wir dürfen in unserem Engagement und der breiten Aufklärung in Schulen jetzt nicht nachlassen.“ In den vergangenen Jahren hatten die alkoholbedingten Klinikaufenthalte von Kindern und Jugendlichen stetig zugenommen. Seit 2000 stiegen die Zahlen um rund 105 Prozent an.

Schulen sollen Thema im Unterricht behandeln

Auf Grund der aktuellen Entwicklung setzt die Krankenkasse ihre Präventionskampagne „bunt statt blau“ fort. In den nächsten Wochen werden landesweit mehr als 100 Schulen angeschrieben und zur Teilnahme eingeladen. Als Schirmherrin unterstützt die saarländische Sozialministerin, Annegret Kramp-Karrenbauer, den bundesweiten Plakatwettbewerb. Auch die erfolgreiche Band „Luxuslärm“ beteiligt sich an der Kampagne gegen den zunehmenden Alkoholmissbrauch von Jugendlichen. 

Beim DAK-Plakatwettbewerb „bunt statt blau“ setzen Schüler mit Kunst und Kreativität ein Zeichen gegen das Komasaufen. „Wir müssen das Thema auf den Stundenplan setzen“, so Michael Hübner.

(DAK Saarland)


 


 

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