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Altenpflege

Neues Gesetz gegen den Fachkräftemangel beschlossen

Der Bundestag hat das Gesetz zur Stärkung der beruflichen Aus- und Weiterbildung in der Altenpflege beschlossen. Umgesetzt weden darin mehrere Vorhaben, die unter anderem von bpa und Bundesregierung in der Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive Altenpflege zusammengefasst wurden. Unter anderem die Ausbildungsverkürzung und vollständige Förderung von Umschulungen.

"Endlich ein konkreter Schritt gegen den Fachkräftemangel in der Altenpflege", mit diesen Worten begrüßt der Präsident des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste (bpa), Bernd Meurer, das vom Bundestag in 2. und 3. Lesung beschlossene Gesetz zur Stärkung der beruflichen Aus- und Weiterbildung in der Altenpflege.

Das Gesetz setzt wichtige Vorhaben der Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive Altenpflege um, die im Dezember letzten Jahres unterzeichnet worden war. An der Offensive haben sich neben dem bpa die Bundesregierung, die Bundesländer, die Bundesagentur für Arbeit und weitere Verbände beteiligt.

"Seit vielen Jahren weisen wir auf den Fachkräftemangel in der Altenpflege hin. Mit der Ausbildungsoffensive haben die Beteiligten die Weichen gestellt - jetzt gibt es endlich konkrete Maßnahmen, um die notwendigen Pflegefachkräfte zu gewinnen. Das ist eine gute Nachricht für die pflegebedürftigen Menschen, die Pflegeeinrichtungen und die hoch motivierten Arbeitnehmer, die sich umschulen oder qualifizieren lassen wollen", betont Bernd Meurer.

Das Gesetz sieht u.a. vor, dass die Altenpflegeausbildung für staatlich anerkannte Pflegehelfer und Pflegehilfskräfte mit zweijähriger Berufserfahrung und Eignung auf bis zu zwei Jahre verkürzt wird. Aber auch anderen Berufsgruppen wie beispielsweise den Heilerziehungspflegern wird eine Ausbildungsverkürzung aufgrund von bereits absolvierten Ausbildungsinhalten ermöglicht.

"Wir begrüßen den Gesetzesentwurf ausdrücklich. Denn endlich wird die Berufserfahrung anerkannt und Pflegekräften sowie Alten- und Krankenpflegehelfern mit zweijähriger Berufserfahrung die Möglichkeit einer verkürzten Ausbildung eingeräumt", so der bpa-Präsident. Bisher war insbesondere diesen Berufsgruppen, aber beispielsweise auch den Heilerziehungspflegern, die regelhafte Verkürzung der Ausbildung versagt.

An den Ausbildungsanforderungen ändert die Verkürzung nichts. Die Ausbildungsinhalte und die Abschlussprüfung bleiben gleich. Die Ausbildungsverkürzung bietet damit die Chance, durch Qualifizierung neue Fachkräfte zu gewinnen. Davon profitieren alle: die Pflegeeinrichtungen, die Mitarbeiter, die arbeitsuchenden Pflegehelfer und die qualifizierungswilligen Pflegekräfte.

Ferner fördert die Bundesagentur für Arbeit die Umschulung zur Pflegefachkraft wieder vollständig für drei Jahre. "Wir sind sehr erfreut, dass damit eine zentrale Forderung des bpa umgesetzt wird", sagt Bernd Meurer.

(Quelle: ots)


 


 

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1 Kommentar

von dd
04.12.15 22:15 Uhr
Ausbildung zu exermierte Fachkraft

Hallo,

meine Frage wäre , mein Schulabschluss endete nach der 9 Klasse Hauptschule.
Kann ich dann auch eine Ausbildung zu Fachkraft machen . Danke.

 

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