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Atomstrom

Wo Ökostrom drauf steht, ist nicht zwingend Ökostrom drin

In der Debatte über den Verzicht auf Atomstrom rät ENTEGA allen Kunden, sich vor einem Wechsel des Anbieters genau zu informieren. Denn die meisten Stromunternehmen in Deutschland haben nach wie vor Atomstrom in ihrem Strommix, auch wenn sie Ökostrom anbieten.

"Bei uns unterstützen die Kunden mit der Stromrechnung nicht indirekt die Kernkraft", sagt ENTEGA-Geschäftsführer Frank Dinter. Denn ENTEGA verzichtet bereits seit 2008 auf Strom, der in AKWs produziert wird, und zählt zu den wenigen Anbietern in Deutschland, die Atomstrom weder einkaufen, noch verkaufen.

Informationen über den jeweiligen Strommix finden Verbraucher auf den Internetseiten der Unternehmen. Der Anteil an Atomstrom im Strommix liegt im Bundesdurchschnitt bei rund 25 Prozent. Laut den eigenen Angaben im Internet beträgt der Atomstromanteil zum Beispiel bei Mainova 14 Prozent, bei MVV Energie 15,90 Prozent, bei eprimo 16,20 Prozent, bei Süwag 19 Prozent und bei E wie einfach bei 31,90 Prozent. Zum Vergleich: ENTEGA weist 0 Prozent aus. Das bedeutet zugleich, dass ENTEGA-Stromkunden keinen radioaktiven Abfall produzieren.

ENTEGA hat den Atomausstieg bereits vollzogen. "Aber nicht nur das unterscheidet uns von Wettbewerbern", betont Frank Dinter. Denn die ENTEGA Muttergesellschaft HSE investiert bis zum Jahr 2015 über eine Milliarde Euro in den Ausbau der erneuerbaren Energien. Die HSE hat derzeit das Eigentum oder Beteiligungen an sieben Windparks, vier Solarparks, 120 PV-Anlagen auf Dächern, vier Biogasanlagen und einem Biomasseheizkraftwerk.

(Redaktion)


 


 

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