Weitere Artikel
Einkaufs-App

IBM bringt Augmented Reality in den Supermarkt

Wie das US-Fachmagazin mashable berichtet, hat die Forschungssabteilung von IBM eine neue Einkaufs-App für Smartphones angekündigt. Mittels Augmented Reality sollen dem Käufer im Supermarkt durch einfaches Abfotografieren der Produkte vielfältige Infos zur Verfügung stehen - etwa über die Nachhaltigkeit des Produktionsprozesses.

"Das Potenzial solcher Technologien ist riesig, sowohl für den Handel als auch für die Kunden. Momentan gibt es verschiedene Ansätze, wie etwa QR-Codes, die Kunden mit Zusatzinformationen zu versorgen. Welcher sich schlussendlich durchsetzt, ist noch offen", sagt Iris Thalbauer von der Wirtschaftskammer Österreich.

Neben Informationen zur Herkunft der jeweiligen Produkte gibt es noch diverse andere für Einkäufer interessante Anwendungen. Angedacht ist etwa die Einblendung von Produktbewertungen anderer Kunden.

"Nährwerttabellen und Informationen für Allergiker sind sicher hilfreich. Außerdem werden auch die Gutscheine von der Zeitung auf die Smartphones wandern, in den nächsten Jahren wird sich einiges tun. Die großen Handelsketten haben großes Interesse an den neuen Technologien", so die Expertin.

Das liegt auch daran, dass sich für Marketing-Abteilungen ganz neue Möglichkeiten eröffnen. Erstens erhalten die Einzelhändler über die Apps eine Menge Informationen über das Einkaufsverhalten der Kunden und zweitens können sie diese Information sofort verwenden, um maßgeschneiderte Reklame und Rabatte an die Smartphones der Kunden zu schicken.

Technische Hürden

IBM arbeitet derzeit mit seinen potenziellen Kunden daran, die entsprechenden Datenbanken aufzubauen. Die technische Infrastruktur wird über IBMs Smarter Commerce Software bereitgestellt. Trotz der momentan nicht ausreichend vorhandenen Informationen will IBM die App Ende 2012 auf den Markt bringen.

Die Vision ist, dass Kunden dann beim Betreten eines Geschäfts die App herunterladen und sich einen Account anlegen. Dann geben sie ein, wonach sie suchen, beispielsweise ein Bio-Müsli, das im Angebot ist, und die App blendet dann beim Scannen der Regale die relevanten Informationen ein. Laut IBM sollen Kunden so schnellere und besser informierte Kaufentscheidungen treffen können.

"Derzeit ist es noch eine Studie, die zeigt, was möglich ist. Wir müssen noch einiges an Arbeit investieren. Aber das Produkt wird einen Einblick in das Einkaufserlebnis der Zukunft geben", sagt John Kennedy von IBM Research .

(Redaktion)


 


 

App
AR
Augmented Reality
Einkaufen
IBM
Smartphone
Supermarkt
Zusatzinfos
Produktbewertungen
John Kennedy
Iris Thalbauer

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "App" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: