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Betriebswirtschaftliche Auswertung

Fünf Grundsätze zeigen worauf es ankommt

Eigentlich liegt doch beim Thema betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) alles auf der Hand. Schließlich geht es nur um die betriebswirtschaftlichen Zahlen. Und die Tatsache, dass es sich dabei um die Zahlen aus der eigenen Buchhaltung handelt, überrascht kaum. Ganz so einfach ist die Sache jedoch keineswegs.

Die BWA hat in der Regel zwei Funktionen: Zum einen verschafft sie den Führungsträgern ein betriebswirtschaftlich fundiertes Bild über die Lage im eigenen Unternehmen. So gesehen ist die BWA ein rein internes Kontrollinstrument. Jedoch kommt der BWA noch eine zweite Funktion zu: Sie spielt auch bei der Kapitalbeschaffung eine tragende Rolle, weil sie Fremdkapitalgebern ein zuverlässiges Bild über die wirtschaftliche Situation des Kreditnehmers vermittelt. Damit ist sie also auch ein externes Kontroll- und Bewertungsinstrument.

Die BWA ist mehr als eine kurzfristige Erfolgsrechnung

Die BWA soll und muss jedoch mehr leisten als das Erfassen der steuerlich relevanten Vorgänge. Sie muss Zusammenhänge vermitteln und Entwicklungen darstellen. Der Überschuss zu einem Zeitpunkt kann durchaus Anlass zur Freude sein. Wenn jedoch der Warenbestand gegen Null geht, kann trotzdem eine Insolvenz drohen oder vielleicht gar nicht mehr abzuwenden sein. Und genau diese Aspekte sollten sich in der BWA widerspiegeln.

Zudem muss eine solche Analyse immer branchenspezifische Aspekte berücksichtigen. Die BWA ist eben mehr als nur eine kurzfristige Erfolgsrechnung. Sie ist eine Auswertung, auf deren Grundlage betriebswirtschaftliche Entscheidungen getroffen werden müssen. Die BWA muss dementsprechend auch mehr sein als einfach nur die Summe unterschiedlicher Rechnungen. Sie sollte auch zu Prognosen durchringen können. Fragen also wie: Welche Gewinne darf man erwarten und wie ist es um die künftige Zahlungsfähigkeit bestellt?

Fünf Grundsätze für eine gute BWA

Das richtige Bild finden:
Auch wenn bei der BWA vor allen Dingen Zahlen im Vordergrund stehen, sollte dennoch auch auf die äußere Form geachtet werden. Denn das Auge isst mit, gerade wenn es um Textgröße und Seiteneinteilung geht.

Das richtige Maß finden:
Die Qualität der Information hängt immer vom richtigen Maß ab. Nackte Zahlen liefern dabei genauso wenig ein hinreichendes Bild, wie epische Romane. Sie müssen also eine gesunde Balance finden.

Den richtigen Einstieg finden:
Natürlich beginnt die betriebswirtschaftliche Auswertung immer mit dem Jetzt. Es sollte immer ein aktuelles Bild geliefert werden können.

Den richtigen Dreh finden:
Eine Analyse kann nur dann ein wirklich nachhaltiges Bild zeichnen, wenn sie auch Entwicklungen erfasst. Die BWA sollte also sowohl Zeitpunkte als auch Zeiträume sammeln. Sie muss dabei jedoch immer eine valide Vergleichsgrundlage bieten, um nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen.

Den richtigen Schluss finden:
Eine BWA ist mehr als nur Selbstzweck. Wenn Sie betriebswirtschaftliche Entscheidungen sinnvoll unterstützen sollen, muss sie über ihre Auswertungen auch zu sicheren Prognosen kommen.

(Redaktion)


 


 

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