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Automobilindustrie

Peter Grendel von abat+ lockt Mitarbeiter mit flexiblen Arbeitszeiten

Innerhalb kürzester Zeit hat sich das St. Ingberter Unternehmen abat+ bei Herstellern und Zulieferern der Automobilindustrie als führender IT-Spezialist etabliert. So setzt etwa die Daimler AG bei der Fertigung der Mercedes-Benz-Fahrzeuge auf das Produktionsleit- und -steuerungssystem PLUS. Im business-on.de-Interview spricht der geschäftsführende Gesellschafter Peter Grendel über das rasanten Wachstum, den Besuch von Bundesminister Rösler und darüber, wie man versucht, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

business-on.de: abat+ ist ein IT-Dienstleistungsunternehmen. Was hebt Sie von Ihren Wettbewerbern ab?
Peter Grendel: Definitiv unser Produkt PLUS – auf dem Markt gibt es keine vergleichbare Lösung zur Steuerung der Automobilproduktion: Sie ermöglicht es auf Basis von SAP, Autos aus vielen kleinen Einzelteilen von verschiedenen Zulieferern weltweit und in Echtzeit zu fertigen. So setzt zum Beispiel die Daimler AG die Standardsoftware weltweit zur Fertigung ihrer Mercedes Benz Fahrzeuge ein.

business-on.de: Mit Bundesminister Rösler hatten Sie kürzlich hohen Besuch in St. Ingbert. Von was zeigte er sich denn am meisten bei abat+ beeindruckt?

Peter Grendel: Der Minister war von unserem Unternehmergeist beeindruckt und davon, wie wir es geschafft haben, abat+ in so kurzer Zeit so erfolgreich zu machen. Anfang 2010 starteten wir mit 27 Mitarbeitern, mittlerweile arbeiten mehr als 80 Leute bei uns, davon überwiegend Entwickler. 2012 rechnen wir mit einem Umsatz von rund neun Millionen Euro. Mit dem Produkt PLUS trägt abat+ heute zum Erfolg einer der deutschen Schlüsselindustrien bei. Wir planen, weiter zu wachsen.

Unser Unternehmen ist gleichzeitig ein gutes Beispiel, wie wichtig mittelständische Unternehmen aus dem Saarland für die deutsche Wirtschaft sind.

business-on.de: Wie aktiv sind Sie in Personalmarketing, bspw. mit Videotestimonials Ihrer Arbeitsplätze oder bei Social-Media-Aktivitäten?

Peter Grendel: Als junges Technologie-Unternehmen ist uns die Bedeutung von Social Media bewusst. Nachdem wir uns die letzten Jahre darauf konzentriert haben, das Unternehmen mit einem soliden Kundenstamm aufzubauen, rückt jetzt das Thema Personalmarketing verstärkt in den Fokus. Es versteht sich von selbst, dass Social Media dabei eine wichtige Säule ist.

business-on.de: Als führender IT-Dienstleister sind Sie auf qualifizierte Mitarbeiter angewiesen. Was tun Sie gegen den Fachkräftemangel?

Peter Grendel: Großen Wert legen wir auf Nachwuchsförderung. Dazu führen wir aktuell mit verschiedenen Universitäten Gespräche über eine vertiefte Kooperation. An Hochschulen halten wir schon jetzt regelmäßig Fachvorträge, zum Beispiel in Saarbrücken, Stuttgart und Köln.

Studenten können bei uns durch Praktika oder Abschlussarbeiten erste Berufserfahrungen im Unternehmen sammeln. Für erfahrene Mitarbeiter bieten wir sowohl interne als auch externe Fortbildungen. Wir legen großen Wert darauf, Erfahrungen aus Projekten intern weiterzugeben. Für die Einarbeitung junger Kollegen wird jedem Junior ein erfahrener Mitarbeiter als Mentor zur Seite gestellt.

Nachwuchsförderung und Qualifizierung reichen aber nicht aus. Wir brauchen zusätzlich Mitarbeiter. Geeignete Kandidaten bekommen wir aktuell vor allem über Weiterempfehlungen von Kollegen. Sie können Interessenten überzeugende Argumente liefern: ein inspirierendes Arbeitsumfeld im Innovationspark am Beckerturm, flexible Arbeitszeiten, internationale Projekte mit renommierten Kunden und regelmäßige Teamevents.

Bei abat+ zahlt sich gute Leistung aus, alle Kollegen profitieren von einem attraktiven Gehalt sowie guten Sozialleistungen. Zusätzlich bieten wir Firmenwägen sowie flexible Erfolgsbeteiligungen an.

(FN)


 


 

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