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Badvisionen in Mettlach

Studenten entwerfen mit Villeroy & Boch das Bad der Zukunft

Vision 8 lautet der Titel des aktuellen Studentenprojekts von Villeroy & Boch mit der Hochschule Coburg. 10 Produktdesign-Studierende im 6. Semester setzten im Lauf des Projektes ihre ganz eigenen Visionen vom Bad der Zukunft um. Ihre Werke sind bis zum 1. März in einer Sonderausstellung im Keramikmuseum Mettlach zu sehen.

Raumwerk, Körperwerkstatt, Oase, Baden in Wärme und Licht oder attvila – so heißen die Ergebnisse des aktuellen Studentenprojekts von Villeroy & Boch.

Entwickelt wurden sie von 10 Studierende im 6. Semester des Fachbereichs Integriertes Produktdesign, gemeinsam mit Studiengangsleiter Prof. Gerhard Kampe, der Produktentwicklung Bad & Wellness und dem Innovationsmanagement von Villeroy & Boch. Dabei gelang es den jungen Leuten, das Thema „Vision 8 – Badvisionen auf 8 m²“ erstaunlich innovativ umzusetzen.

Ausgangspunkt und Aufgabenstellung: Wie sehen Bäder mit einer Standardgröße von 8 m² im Jahr 2020 aus?

Die Antworten der Studierenden

Das Badkonzept attvila – schwedisch für ausruhen – von Kathrin Siemann und Anna Hufnagel bringt einen privaten Rückzugsraum mit den funktionalen Anforderungen an ein modernes Badezimmer in Einklang.

Dazu wurde das Bad in zwei Bereiche eingeteilt:
Versorgen und Verwöhnen, getrennt durch eine innovative Waschkonsole, die Wasserversorgung und Stauraum zugleich bietet. Zentrales Design-Element ist eine außergewöhnliche Wasserwaage, die Dusche und Waschbecken speist und zugleich Wasser als kostbares Gut symbolisiert.

Besonders innovativ angelegt ist das Konzept Raumwerk von Ingo Schuppler und Luis da Silva. Eine klare, elegante Gestaltung und ein schlichtes, raumsparendes Design ermöglichen hier Leichtigkeit in der Gesamtanmutung, ohne dabei auf Grundbedürfnisse und Funktionalität zu verzichten.

Im Fokus steht der Waschtisch, der auf zwei Beinen steht, die als Rohre gestaltet sind, in die Ab- und Zuleitungen integriert sind.

Das Konzept Oase, das Eileen Hehn und Barbara Märzendorfer entwickelt haben, erreicht die Trennung von Nass- und Trockenbereich im Bad durch spezielle Möbel, die als Spritzschutz und Ablage dienen. Gleichzeitig arbeiteten die beiden Studentinnen mit mehreren Funktionsebenen, wobei die Dusche die Badewanne mit einem verschiebbaren Holzsteg überlagert.

Die Körperwerkstatt von Kathrin Höfer und Lisa Dorsch definiert das Bad als Arbeitsplatz. Dabei ermöglichen offene Ordnungssysteme die Anpassung der Einrichtung an individuelle Bedürfnisse. Der Waschtisch ist besonders großzügig angelegt und dient als zusätzliche Abstellfläche.

Für das Konzept Baden in Wärme und Licht, das das Bad als einen Ort des Rückzugs definiert, haben Benjamin Hitscherich und Nina Nieratschker eine Wärmeliege mit Dampfdüsen und Dufttherapie entwickelt. Großzügige Lichtkörper sorgen für die passende Beleuchtung und dienen zugleich als Raumtrenner und Spritzschutz.

Innovation und Tradition

Mit ihren kreativen Ideen für das klassische Badezimmer stehen die Arbeiten in direktem Zusammenhang mit der Unternehmensphilosophie von Villeroy & Boch, die auf Innovation und Tradition fußt. Davon ist auch Michel von Boch überzeugt, der als Unternehmensvertreter und Familienmitglied die rund 120 geladenen Gäste, darunter auch der Bürgermeister von Mettlach, Carsten Wiemann, begrüßte.

Bürgermeister Wiemann, selbst Ingenieur und von Hause aus dem Sanitärfachhandwerk verbunden, war begeistert von den „tollen, innovativen und durchdachten Entwürfen“.

Grund zur Freude hat auch Dr. Peter Delwing, Leiter Innovationsmanagement bei Villeroy & Boch, der die gute, seit vielen Jahren mit großem Erfolg gepflegte Zusammenarbeit mit dem Studiengang Integriertes Produktdesign unter Prof. Gerhard Kampe herausstellte.

Prof. Kampe seinerseits betonte, wie wichtig es gerade für Studierende ist, bereits während des Studiums Erfahrungen in großen Unternehmen zu sammeln und so Möglichkeiten zu bekommen, komplexe Aufgaben praxisnah zu bewältigen. Er lobte die gelungene Konzeption von Vision 8, von der Vorbereitung bis zur Umsetzung und der laufenden Abstimmung aller Beteiligten.

Die Arbeiten zu Vision 8 sind bis zum 1. März 2013 im Keramikmuseum Mettlach als Sonderausstellung zu sehen.

(Quelle: Villeroy & Boch)


 


 

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