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BDI-Studie

Saarland beheimatet nur wenige große Familienunternehmen

BDI, IfM und Deutsche Bank haben für ihre aktuelle Studie den Sitz der rund 4.500 größten Familienunternehmens Deutschlands ausgewertet. Das Bundesland mit den meisten großen Familienunternehmen ist laut Studie Nordrhein-Westfalen (25,6 %) - das Saarland landet mit 0,9 % auf dem viertletzten Platz des Rankings.

Hamburg ist die Hauptstadt der größten Familienunternehmen. In der Hansestadt haben 4,4 Prozent aller deutschen Familienunternehmen ihren Sitz, gefolgt von München mit einem Anteil von 2,1 Prozent und Berlin mit 2,0 Prozent.

Das ergibt eine neue Studie des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) im Auftrag des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) und der Deutschen Bank. Für die Studie wertete das IfM die Umsatzdaten der rund 4500 größten Familienunternehmen in Deutschland aus, die einen Jahresumsatz von mehr als 50 Millionen Euro erzielen.

Wirtschaftlich erweisen sich die größten Familienunternehmen dabei als kräftige Stütze der Wirtschaft und beschäftigen jeden sechsten Arbeitnehmer.

Hinter dem Spitzentrio rangieren Köln (1,7 Prozent), Bremen (1,4), Düsseldorf (1,1) sowie Stuttgart (1,0). Nürnberg, Hannover und Osnabrück komplettieren die ersten zehn der Deutschland-Rangliste.

Auf Ebene der Bundesländer beheimatet Nordrhein-Westfalen mit einem Anteil von 25,6 Prozent die meisten Familienunternehmen - und verweist Bayern (19,1 Prozent) und Baden-Württemberg (17,7 Prozent) auf die Plätze. Dagegen haben in ganz Ostdeutschland 6,6 Prozent der Betriebe ihren Sitz.

Plus bei Wachstum und Beschäftigung

Die größten Familienunternehmen stellen zwar nur einen Anteil von 0,1 Prozent aller Unternehmen in Deutschland - beschäftigten aber 16 Prozent aller sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer. Zugleich erwirtschaften sie sogar 19 Prozent der Gesamtumsätze aller deutschen Unternehmen, ergibt die Analyse.

Dabei konnten die größten Familienunternehmer ihren Umsatz seit 2009 stetig steigern. Im Schnitt wuchsen ihre Umsätze in den Jahren 2009 bis 2011 um über zehn Prozent. In den Unternehmen, die zum Untersuchungszeitpunkt bereits Umsatzzahlen für 2012 veröffentlicht haben, deutet sich ein weiteres Plus um durchschnittlich drei Prozent an.

Die Zahl der Beschäftigten wuchs in diesem Zeitraum ebenfalls kontinuierlich, ergibt die Studie. Das Plus lag in den Familienunternehmen im vergangenen Jahr bei 2,4 Prozent und damit einen Prozentpunkt höher als in der übrigen Wirtschaft.

Die größten Familienunternehmen haben trotz Wirtschafts- und Finanzkrise ihre finanzielle Stabilität weiter verbessert. Sie steigerten ihre Eigenkapitalquoten zwischen 2009 und 2012 von 33,6 Prozent auf durchschnittlich 36,5 Prozent.

Die vollständige Studie unter: www.familienunternehmen.emnid.de

(Quelle: ots)


 


 

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