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Shai Agassi erhält Bertha-und-Carl-Benz-Preis

Gesellschaftliche Verantwortung

"Die Entwicklung neuer Mobilitätskonzepte ist eine der großen Herausforderungen der kommenden Jahre", ist der Oberbürgermeister überzeugt. "Shai Agassi ist mit seinem herausragenden Engagement ein Vorbild für die Entwicklung neuer und zukunftsorientierter Mobilitätskonzepte sowie die Lösung weiterer globaler Zukunftsherausforderungen."

Das Preisgericht kam zum gleichen Schluss: "Shai Agassi verbindet Visionen und technische Innovation mit unternehmerischem Sachverstand und Erfahrung", heißt es in der Begründung.

"Darüber hinaus treibt ihn eine ausgeprägte gesellschaftliche Verantwortung an, zur Lösung der aktuellen und künftigen Herausforderungen im Klimaschutz beizutragen.

Dies hat ihn bewogen, seine erfolgreiche Karriere im IT-Sektor zu beenden und sich auf dem neuen Themengebiet "Elektromobilität" zu engagieren." Beispiel hierfür sei sein Unternehmen "Better Place". Shai Agassi wirke damit beispielgebend für gesellschaftliche Aufgaben rund um Klimaschutz und neue Mobilitätskonzepte.

Hintergrundinformationen

Shai Agassi:
Shai Agassi, 1968 in Ramat Gan, Israel geboren, ist studierter Informatiker und war von 2002 bis 2007 Vorstandsmitglied der SAP AG. Seither engagiert er sich hauptsächlich im Bereich alternativer Antriebstechniken von Kraftfahrzeugen.

Neben seiner Tätigkeit im Bereich der Elektromobilität ist Shai Agassi unter anderem Mitglied des Forum der Young Global Leaders des World Economic Forum.

Bertha-und-Carl-Benz-Preis:
Von den Mitgliedern des Preisgerichts waren 18 Vorschläge eingereicht worden. Das Preisgericht verständigte sich darauf, Shai Agassi mit dem Bertha-und-Carl-Benz-Preis der Stadt Mannheim 2011 auszuzeichnen.

In der Sondersitzung des Mannheimer Gemeinderats am 29. Januar wurde der Bertha-und-Carl-Benz-Preis der Stadt Mannheim gestiftet und seine Satzung beschlossen. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre verliehen.

Als Preisträger kommen Personen, Gruppen und Organisationen in Betracht, die sich um eine bedeutende Verbesserung der "Mobilität" - insbesondere um eine umweltgerechtere, sozialere oder einfachere Mobilität - verdient gemacht haben.

Die Satzung des Preises sieht vor, dass er nicht öffentlich ausgeschrieben, sondern auf Vorschlag des Preisgerichts durch den Gemeinderat zuerkannt wird.

Dem Vorschlag des Preisgerichts, Shai Agassi als ersten Preisträger auszuzeichnen, stimmte der Gemeinderat in nicht-öffentlicher Sitzung zu.

(Quelle: ots)


 


 

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1 Kommentar

von Beobachter
25.07.11 13:14 Uhr
Bertha-und Carl-Benz-Preis

Betr.: Verleihung des Bertha-und-Carl-Benz-Preises 2011 an Shai Agassi

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Verleihung des Bertha-und-Carl-Benz-Preises 2011 an Shai Agassi kann nicht unwidersprochen bleiben. Das Preis-Kommitee ist dabei offensichtlich einem Informationsdefizit aufgesessen. Die Idee, für die Herr Agassi ausgezeichnet wurde, ist mit Sicherheit nicht seine eigene.
Bereits im Jahr 2000 habe ich für die Automobil-Fachzeitschrift Automobil-Industrie, Ausgabe November 2000, Seite 76, 77, einen Artikel unter dem Titel "Rollender Oskar" verfasst, der die Entwicklung eines Elektroautos durch die Akademische Solartechnikgruppe der TU Darmstadt (Akasol), gegründet von Professor Cramer, unter der damaligen Leitung des Akasol-Vorsitzenden Felix von Borck, beschreibt.
Im letzten Absatz des Artikels wird die Idee des Akasol skizziert, wie die - auch heute noch - immensen Kosten der Batteriesätze durch die Verlagerung auf Energieversorger und somit die auch heute noch inakzeptablen Ladezeiten durch Austausch der Batteriesätze aufgefangen werden können.
Mit dieser Auszeichnung wird m. E. Herr Agassi mit Federn geschmückt, die nicht aus seinem Gefieder stammen. Damit ist die Ehrung für Herrn Agassi ist in meinen Augen völlig unakzeptabel, da die Grundkonzeption nicht seinen eigenen Überlegungen entsprang, sondern eher einem Plagiat gleichzusetzen ist. In Zeiten reihenweise wegen Plagiatsverdachts aberkannten Doktortiteln halte ich das für mehr als bedenklich.

 

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