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Bessere Preise in Herbst und Winter

Autoverkauf zum richtigen Zeitpunkt

Eine Umfrage des Online-Automarkts AutoScout24 zum Thema "Welche Zeit halten Sie für die beste, um ein Auto zu verkaufen?" unter 45.000 Teilnehmern in acht europäischen Ländern hat ergeben, dass nur zehn Prozent der Befragten einen Wagen in den Jahreszeiten Herbst und Winter verkaufen würde. Dabei würden sie beim Verkauf zu diesem Zeitpunkt einen besseren Preis für ihr Fahrzeug erzielen, als im Frühling oder Sommer.

Im Schnitt und über alle Fahrzeugklassen hinweg lässt sich laut AutoScout24 konsta- tieren, dass in den Jahren 2010 bis 2012 der Durchschnittspreis für Gebrauchtwagen in den Monaten Novem- ber, Dezember und Januar am höchsten lag, wohingegen die Preise im Frühjahr deutlich niedriger waren. Doch die Mehrheit der Umfrageteilnehmer ist davon überzeugt, der Frühling sei der beste Zeitpunkt für den Autoverkauf (45 %). Ganze 36 Prozent halten den Zeitpunkt des Verkaufs für irrelevant. AutoScout24 ermittelte für Oktober 2012 eine Steigerung des Durchschnitts- preises für Gebrauchtwagen um 1,27 Prozent gegenüber dem Vormonat. Wer jetzt sein Auto verkaufen möchte, erzielt also auch im Herbst 2012 einen besseren Preis als noch im Frühjahr dieses Jahres.

Erst der Neue, dann wird verkauft

Während knapp ein Drittel der Befragten eine Zeit lang zwei Autos besitzt, würde die Mehrheit das alte Auto erst verkaufen, wenn der neue Wagen bereits bestellt ist (42 Prozent). Knapp jeder Vierte (23 Prozent) macht sich über ein neues Gefährt erst dann Gedanken, wenn das alte verkauft worden ist. Im Vergleich zu den anderen Ländern sind es besonders die Deutschen, die es bevorzugen, einen neuwertigen Wagen zu besitzen, bevor sie sich vom vorherigen trennen (44 Prozent). Ähnlicher Meinung sind die Österreicher (42 Prozent), dann folgen die Schweizer (40 Prozent), Belgier (37 Prozent) und Italiener (30 Prozent). Niederländer, Franzosen und Spanier praktizieren dieses Vorgehen am wenigsten (je 29 Prozent). Einigkeit besteht bei den Europäern, wenn es um die Frage geht, an wen sie ihr Auto am ehesten verkaufen würden: In erster Linie bekommt die Person das Fahrzeug, die dem Verkäufer den besten Preis bietet (88 Prozent). Sechs Prozent machen den Verkauf abhängig von der Sympathie des Käufers. Besonders die Franzosen stimmen für diese Antwortoption (11 Prozent). Weniger ins Gewicht fällt bei den Europäern der Aspekt, ob man den Käufer kennt und dieser den Wagen gut behandelt würde (fünf Prozent).

Bargeld lacht – außer in Frankreich

In erster Linie bevorzugen die Europäer Bargeld bei der Übergabe ihres Fahrzeugs an den neuen Besitzer (70 Prozent). Jeder Vierte ist auch mit einem Zahlungsavis der Bank zufrieden (28 Prozent). Zwei Prozent der befragten Europäer würden darauf vertrauen, dass der Käufer das Geld im Anschluss an die Fahrzeugübergabe überweist. Besonders die Franzosen bevorzugen Zahlungsavis der Bank: Drei Viertel ziehen diese dem Bargeld vor (78 vs. 20 Prozent). Ganz im Gegensatz zu den Deutschen, die überwiegend Bargeld als beliebteste Zahlungsmethode vorziehen (91 Prozent).

(ots)


 


 

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