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Wie setzt man Videos in der Unternehmenskommunikation ein?

Was einen guten PR-Film ausmacht und wie er umgesetzt werden sollte, damit beschäftigt sich das PR-Filmfestival "DIE KLAPPE". Serviceplan-PR-Chef Thorsten Hebes ist Juryvorsitzender. Er gibt im Vorfeld des Festivals Tipps, worauf man bei der Produktion eines guten Videos für die Unternehmenskommunikation achten sollte.

Der Juryvorsitzende des PR Filmfestival DIE KLAPPE, Thorsten Hebes, ist Geschäftsführer und Partner der Serviceplan Public Relations. Ehe er 2004 die PR Tochter der größten Inhaber geführten Agentur, Serviceplan, gründete war u. a. Leitender Redakteur/CvD bei diversen Magazin-Formaten von ProSieben.

"Setzt Leute dafür ein, die das können"

Eingebettet zwischen Mission Statements der Corporate Communications und der Produktkommunikation ist Bewegtbild für Hebes der kommunikative Königsweg, um sich als Unternehmen souverän und authentisch als auch über seine Produkte zu präsentieren. Die wichtigste Voraussetzung: Die Stories müssen professionell entwickelt werden.

Hebes Erfahrung zeigt deutlich, nur wenn sich Unternehmen auf echtes Storytelling einlassen und eine klare, in sich geschlossene Dramaturgie zuzulassen, transportiert der Film erfolgreich seine Botschaft. Sein Rat an die PR-Verantwortlichen: "Entwickelt Geschichten, arbeitet mit Fakten und emotionalisiert - und vor allem setzt Leute dafür ein, die das können."

Für ihn zählt vor allem die redaktionelle Kompetenz. Durch sie werden die definierten Corporate-Inhalte auf den Punkt gebracht und im Bewegtbild in der gebotenen Kürze umgesetzt. Das Ergebnis erreicht dann auch sein Publikum in der gewünschten Form.

Die richtige Portion Emotionalität

Längst geht es für Hebes nicht mehr um reine Informationsvermittlung und Imagebildung. In Zeiten von Social Media haben sich die Kernaufgaben der Unternehmenskommunikation erheblich erweitert. Es geht vielmehr um ihre Darstellung des Unternehmens in allen Facetten - von den Produkten, über die Mitarbeiter bis hin zu den strategischen Aussagen zu den großen gesellschaftlichen Themen.

Das alles muss konsistent und ohne Brüche bei den Aussagen in Richtung der unterschiedlichen Zielgruppen transportiert werden.

Für die richtige Portion Emotionalität sorgt dabei das Bewegtbild, das Fakten optimal mit positiven Bildern verknüpft. Die Folge: Immer mehr Unternehmen - unabhängig von ihrer Größe - haben den Trend erkannt und setzen auch in der PR auf Video. Gerade in Zeiten des Social Web und den immer schlanker werdenden Produktionsressourcen wächst das Aufgabenfeld des Bewegtbilds. Hier verwischt sich dann auch immer mehr die bisherige Trennung zwischen Corporate Communication und Produkt-PR. Es wächst zusammen, was zusammen gehört.

Die Idee zählt

Eines mag dabei widersprüchlich erscheinen, die wachsende Nutzerfreundlichkeit in den digitalen Kanälen steigert zwar die Wirksamkeit der Filme, sie lässt jedoch die Bedeutung der Technik schrumpfen. Die Idee zählt - und das gilt in Zeiten des Content Marketings für alle Kommunikationskanäle.

Am PR Filmfestival teilnehmen können Unternehmen/Institutionen, Agenturen und Produktionsfirmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz und zwar mit Filmen, die in D,A,CH entwickelt und/oder produziert und erstmals seit dem 01. März 2013 bis zum 25. Mai 2014 mindestens einmal veröffentlicht worden sind. Die Einreichungsfrist für DIE KLAPPE 2014 endet am 31. Mai 2014.

Weitere Informationen unter: www.dieklappe.de/pr-filmfestival

(Quelle: ots)


 


 

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